Na!? Wo?
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Hannah (28) ist selbst Vegetarierin und verteilt mit entsprechender Begeisterung Avocados, Paprika & Co.
NA!? WO? 20/05/2019

Lernen von den Kleinsten: Wir besuchen unsere haarigen Patenkinder im Euregiozoo Aachen!

Schon seit vielen Jahren ist NetAachen Mitglied im Verein der Tierparkfreunde e.V., dem Förderverein des Euregiozoos Aachens und setzt sich damit für Nachhaltgkeit, Artenpflege und optimale Bedingungen für alle Tiere ein. Doch getreu dem eigenen Leitspruch verbindet den Telekommunikationsdienstleister noch mehr mit dem Aachener Tierpark, nämlich eine innige Partnerschaft mit den dort ansässigen Erdmännchen, deren Gattung Ihnen nicht erst seit Disneys König der Löwen geläufig sein dürfte. In Punkto Niedlichkeit rangieren die kleinen Scharrtierchen aus Afrika nämlich ganz oben auf der Beliebtheitsliste der Besucherinnen und Besucher. Ganz klar, dass auch wir regelmäßig bei unseren kleinen Freunden vorbeischauen. Dabei übernehmen wir auch gerne mal die tägliche Fütterung - ein gewisses Maß an Gefräßigkeit ist uns schließlich auch aus dem NetAachener Büroalltag vertraut ...

Die Aufgaben sind klar verteilt: Während sich die einen hingebungsvoll der Nahrungsaufnahme widmen ...
... übernehmen andere den Wachtposten ...
... oder ziehen sich auch mal zum Nachdenken auf einen hohen Berg zurück.
Hier zu sehen: Die Futterstelle des NetAachen-Geheges.

Gleichzeitig stellen wir bei unseren Stippvisiten immer wieder fest: Wir haben mehr mit unseren haarigen Patenkindern gemeinsam, als man auf den ersten Blick vielleicht denken könnte. Denn Erdmännchen sind überaus gesellige Tiere, leben ebenfalls in Clans von ca. 12 bis 30 Individuen in einem festen Gefüge zusammen, indem die Rollen klar verteilt sind. Das bestätigt uas uns auch Tierpflegerin Steffi: "Für die Fortpflanzung ist immer nur ein dominantes Pärchen zuständig, alle anderen helfen dann bei der Aufzucht", erzählt sie. "So ergibt sich ein sehr harmonisches und vor allem verlässliches Miteinander, in dem jedes Erdmännchen - oder weibchen seinen festen Platz hat. Revierkämpfe sind selten. Das Einzige, was die soziale Struktur ins Wanken bringen kann, ist die Erkrankung des dominanten Männchens oder Weibchens. Das kommt aber selten vor, da die Tiere sehr robust sind. Alle Mitglieder der Kolonie unterstützen sich gegenseitig - von der regelmäßigen Abwechslung der Wachtposten bis hin zur Aufzucht der Jungtiere. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie gut das funktioniert!"

Und was genau kommt bei den Erdmännchen so auf den Tisch? "Wir füttern allgemein mit viel frischem Obst, Gemüse und Mehlwürmern", erklärt Steffi. "In freier Wildbahn sieht der Speiseplan natürlich etwas anders aus, da gibt es deutlich mehr Fleisch und Protein. In gemeinsamer Aktion können Erdmännchen auch schon mal eine ausgewachsene Klapperschlange erledigen. Hier im Tierpark müssen wir dagegen auf eine ausgewogene Ernährung achten, damit sie nicht übergewichtig werden."

Wir sind an der Stelle natürlich froh, dass wir bei unserem nächsten Besuch nicht mit einer ausgewachsenen Klapperschlange das Erdmännchen-Gehege betreten müssen und verlassen unsere Schützlinge am Ende des Tages mit wertvollen Tipps für ein gelingendes Miteinander - nicht nur im Büro, sondern in jeglichem sozialen Zusammenleben:

  1. Aufgaben müssen klar verteilt sein!
  2. Alle achten aufeinander und unterstützen sich gegenseitig!
  3. Gemeinsam sind wir stark und können Großes schaffen!
  4. Wer viel vor seinem Bau (oder vor seinem Computerbildschirm) sitzt, kann auch mal auf Gemüse zurückgreifen.