NA!? LOS!
Sport
Arbeitet gerne und erfolgreich mit jungen und aufstrebenden Nachwuchstalenten: Der neue "Ladies-in-Black"-Trainer Marek Rojko (35) wird demnach auch entscheidend in die Kaderplanung für die neue Bundesliga-Saison 2013/2014 involviert sein.
NA!? LOS! 06/05/2013

Volleyball: Marek Rojko tritt bei den Ladies in Black die Nachfolge von Stefan Falter an.

von Bernd Born

Die Enttäuschung über eine sportlich missratene Saison hat sich längst verflüchtigt; ganz Aachen freut sich auf ein weiteres Jahr im Oberhaus der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). Da kommt die erste Personalentscheidung gerade recht: Marek Rojko heißt der neue Trainer der Ladies in Black. Der 35-jährige Slowake, der in Aachen einen Dreijahresvertrag erhält, tritt die Nachfolge von Stefan Falter an und war der absolute Wunschkandidat der Teamleitung.

Die Vita des jungen Trainers ist beeindruckend: Von 2005 an führte er die Mannschaft von Doprastav Bratislava zu zahlreichen slowakischen Pokalsiegen (2008, 2009, 2011, 2012) und Meisterschaften (2009, 2012) sowie zu etlichen Europapokal-Teilnahmen (zuletzt Achtelfinale beim Challenge-Cup). Im Damenbereich wurde er dreimal hintereinander (2009 - 2011) zum "Trainer des Jahres" gekürt.

Mit slowakischen Jugendnationalteams gelangen Rojko immer wieder beachtliche Erfolge, so dass er nahezu optimale Voraussetzungen für die Neuausrichtung des Aachener Damen-Volleyballs mitbringt. Die Zielsetzung dabei: Junge Spielerinnen erfolgreich und nachhaltig im Spitzensport fördern bzw. etablieren.

Auf NA!?-Anfrage zeigte sich auch Karolina Bednarova von der Neuverpflichtung auf der sportlichen Kommandobrücke angetan: „Er ist genau der richtige Mann, um in Aachen etwas zu bewirken!“ Für Rojko wird es in den kommenden Monaten in erster Linie darum gehen, mit den Verantwortlichen einen schlagkräftigen Kader für die am 16. Oktober beginnende Bundesliga-Saison 2013/2014 zusammenzustellen.

"Wir können gegen Klubs wie Dresden, Schwerin oder andere im Kampf um große Namen bei den Spielerinnen finanziell nicht mithalten", so Bundesliga-Obmann Reinhard Strauch in den "Aachener Nachrichten": "Mittelfristig werde Aachen daher die Rolle als Ausbildungsverein zukommen. Strauch: "Unser Ziel ist aber dennoch der Klassenerhalt!"