NA!? LOS!
Sport
Verlässt Düren schweren Herzens, um sich einem ausländischen Top-Klub anzuschließen: Diagonalangreifer Sebastian "Spidy" Gevert.
NA!? LOS! 25/05/2016

SWD powervolleys Düren: Abgang des Aggressive Leaders macht personellen Umbruch unumgänglich.

Die SWD powervolleys Düren um den finnischen Neu-Trainer Tommi Tiilikainen stehen vor einem personellen Umbruch. Nach den Verpflichtungen von Michael Andrei (Mittelblock) und Jay Blankenau (Zuspiel) steht jetzt fest, dass mit Sebastian Gevert ein weiterer Leistungsträger (nach Matthias Pompe, SVG Lüneburg) den Klub verlassen wird. "Düren verliert seinen wichtigsten Angreifer der vergangenen vier Jahre", heißt es dazu in der offiziellen Pressemitteilung des Volleyball-Bundesligisten.

Sebastian Gevert verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt ins Ausland. Wohin, dazu schweigt der Chilene noch. "Das war definitiv keine Entscheidung gegen Düren, so der 27-Jährige: "Ich habe eine neue Herausforderung und neue Reize gesucht, um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen." Zudem sei das Angebot seines neuen Arbeitgebers lukrativer gewesen.

Sein neues Team verfolge hohe Ambitionen, wolle um die Meisterschaft kämpfen und spiele in der kommenden Saison international. Die Entscheidung sei ihm trotzdem sehr schwer gefallen, das betont Gevert häufig, wenn er über seinen Wechsel spricht: "Ich habe in Düren die vier schönsten und besten Jahre meiner Karriere gehabt. Auch menschlich fühle ich mich sehr wohl. Deswegen gehe ich in dem Wissen, dass die Türen hier nicht verschlossen sind." Mehr noch: "Spidy" formuliert explizit den Wunsch, irgendwann an die Rur zurückkehren zu dürfen.

Die Verantwortlichen der SWD powervolleys arbeiten jetzt daran, die Lücke wieder aufzufüllen, die der Linkshänder hinterlässt. Gevert war nicht nur mit seiner linken Klebe und starken Aufschlägen wichtig, sondern auch aufgrund seiner emotionalen Spielweise. "Wir bedauern seinen Entschluss", so der Sportliche Leiter Goswin Caro über den Abgang des Aggressive Leaders: "Sebastian hat eine tolle Entwicklung genommen. Natürlich hätten wir es gerne gesehen, wenn er sie bei uns fortgesetzt hätte. Aber wir respektieren seinen Wunsch und wünschen ihm alles Gute." (red/bb)