NA!? LOS!
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Sir Safety Conad Perugia mit dem deutschen Nationalspieler und Außenangreifer Denis Kaliberda (Nummer 6) zählt zweifelsohne zu den heißesten Anwärtern auf den CEV-Pokalsieg. Heute Abend gastiert die "Weltauswahl" zunächst aber bei den SWD powervolleys in der ARENA Kreis Düren.
NA!? LOS! 20/01/2016

SWD powervolleys Düren: Ohne Angst und topmotiviert gegen die "Weltauswahl" aus Perugia.

"Angst haben wir auf gar keinen Fall!" Das ist die glasklare Antwort von Trainer Anton Brams auf die Frage, ob ihm vor den anstehenden Kräftemessen gegen Sir Safety Conad Perugia im CEV-Pokal (offizieller Name: CEV Cup, Ausrichter ist der europäische Verband CEV - Confédération Européenne de Volleyball) bange sei. Am heutigen Mittwoch empfangen die SWD powervolleys Düren das mit internationalen Superstars gespickte italienische Team zum Hinspiel im Viertelfinale. Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der ARENA Kreis Düren.

"Wir sind schon ein Stück weit stolz darauf, dass wir uns nach längerer Abstinenz mit dem Weiterkommen gegen Lyon und Budějovice so erfolgreich auf der europäischen Bühne zurückmelden konnten“, fasst Brams das vorherrschende "Dürener Gefühl" in einem Satz zusammen: "Jeder Volleyball-Fan hier in der Region sollte die Chance nutzen, einmal ein Team zu sehen, das mit solchen Weltstars besetzt ist!“

Trotz aller Qualität des Erstrunden- und Achtelfinal-Gegners aus Frankreich und Tschechien, mit Sir Safety Conad Perugia - derzeit Vierter der italienischen Seria A1 - wartet jetzt ein ganz anderes Kaliber auf die powervolleys, denen beim jüngsten 3:0-Heimerfolg gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee der siebte Erfolg im elften Ligaspiel gelang. Allein ein Blick auf die finanziellen Verhältnisse macht schon klar, wie unterschiedlich die Dimensionen sind. Brams: "Ein Spieler in Perugia ist so teuer wie unser gesamtes Team. Fast jedenfalls." Und dann lässt sich der 27-Jährige die Namen im Aufgebot des kommenden Gegners noch einmal auf der Zunge zergehen - da sind die beiden deutschen Nationalspieler Christian Fromm und Denis Kaliberda, da ist der wohl weltbeste Zuspieler, der Argentinier Luciano de Cecco, der Italiener Simone Buti, der Serbe Aleksandar Atanasijević und der US-Amerikaner Aaron Russel. "Das ist schon fast eine Weltauswahl", so Brams: "Für uns sind diese beiden Spiele eine Belohnung für das bisher Geleistete und eine Chance, uns weiter zu verbessern - auch in der Bundesliga."

Der CEV-Pokal ist der zweithöchste Europapokal-Wettbewerb für Vereinsmannschaften im Volleyball. Teilnahmeberechtigt sind die Teams, die in ihrer nationalen Liga hinter den Champions-League-Teilnehmern platziert sind. Die genaue Anzahl der Startplätze in den einzelnen Wettbewerben ergibt sich aus einer Rangliste der CEV. In der ersten Runde treten 32 Mannschaften im K.o.-System mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an.

Die 16 Sieger der ersten Runde spielen im Achtel- und Viertelfinale weiter. Im Männer-Wettbewerb kommt es nach dem Viertelfinale zu einer Challenge Round. Dort treffen die Sieger der Viertelfinalspiele auf vier Mannschaften, die in der Gruppenphase der Champions League ausgeschieden sind. Die Sieger der Challenge Round qualifizieren sich für das Final Four. Das Turnier der besten vier Mannschaften wird innerhalb eines Wochenendes an einem zentralen Ort ausgetragen. An einem Tag finden die Halbfinalspiele statt, am anderen Tag das Spiel um den dritten Platz und das Finale. (red/bb)