NA!? LOS!
Sport
In Düren jett et wigger Eäzezupp ... - die powervolleys hören nicht auf, die Vormachtstellung aus Friedrichshafen (und Berlin) anzufechten. Erst recht nicht nach dem Halbfinaleinzug gegen starke Lüneburger.
NA!? LOS! 04/04/2017

SWD powervolleys Düren: Hungrig auf Rekordmeister - Ausverkaufte Kreis-ARENA am Ostersamstag?

von Bernd Born

Wir sind Düren! Und wir sind Halbfinale! Die SWD powervolleys sind einmal mehr in die Phalanx der Großen eingebrochen, zählen mit Berlin, der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main (so die offizielle Bezeichnung) und Friedrichshafen zur Crème de la Crème des Deutschen Volleyballs.

"Werbung für den Volleyball" - für powervolleys-Coach Tommi Tiilikainen stand das Viertelfinal-Entscheidungsspiel gegen Lüneburg auf ganz hohem Niveau. Mit dem Halbfinaleinzug konnten seine Jungs bereits frühzeitig das von Vereinsseite abgesteckte Saisonziel erfüllen. Grund für Zufriedenheit besteht dennoch nicht - Team und Trainer bleiben hungrig! (Foto: Rudi Bartgens)

Et jett wigger Eäzezupp - und das nicht nur vom Caterer der ARENA Kreis Düren (top!), sondern auch für die "Rur-Riesen" um die im Viertelfinal-Entscheidungsspiel gegen Lüneburg bärenstarken Romāns Saušs, Jay Blankenau und Marvin Prolingheuer. Sich der "erdrückenden Herrschaft" etwa aus Friedrichshafen ergeben? NEIN, die powervolleys möchten schön unbeugsam und vor allem hungrig bleiben.

Das von Gesellschafter und sportlicher Leitung im Playoff-Poker (Video) ausgemachte Saisonziel mit dem Halbfinaleinzug und Bereits-sicher-Bronze erreicht, scheinen Team und vor allem Trainer Tommi Tiilikainen nicht mal im Ansatz daran zu denken, so etwas wie Zufriedenheit aufkommen zu lassen. Schon unmittelbar nach dem Matchball gegen Lüneburg konnte man keine allzu große Feierlaune ausmachen - stattdessen Aufbruchstimmung, die vor allem Tiilikainen durch seine Körpersprache zur Schau stellte. Der Finne war schon mindestens einen Gedanken weiter. Tenor: Jetzt geht die Saison erst so richtig los!

Friedrichshafen also! Die powervolleys fordern den Rekordmeister in einer Best-of-three-Serie heraus; Heimspiel am Ostersamstag. Und wenn wir uns abschließend noch etwas wünschen dürfen, dann bitte eine bis unters Dach ausverkaufte ARENA Kreis Düren. Alles andere wäre für uns unerklärlich: Wenn nicht jetzt, wann dann?


1. Volleyball-Bundesliga Männer
Playoff-Viertelfinale (Modus: best of three)

SWD powervolleys Düren - Spielgemeinschaft Volleyball Gellersen Lüneburg 2:1
3:2
(20:25, 21:25, 25:19, 25:15, 15:13)
0:3
(23:25, 19:25, 21:25)
3:1
(23:25, 25:22, 25:20, 25:19)


Playoff-Halbfinale (Modus: best of three)

Sonntag, 9. April 2017, 14.30 Uhr, ZF Arena:
VfB Friedrichshafen - SWD powervolleys Düren

Samstag, 15. April 2017, 19.30 Uhr, ARENA Kreis Düren:
SWD powervolleys Düren - VfB Friedrichshafen

Donnerstag, 20. April 2017, 20 Uhr, ZF Arena:
VfB Friedrichshafen - SWD powervolleys Düren
(dieses Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht)

Das Parallel-Halbfinale:
Berlin Recycling Volleys - United Volleys Rhein-Main

SWD powervolleys Düren 2016/2017: 11 Michael Andrei (D, Mittelblock), 1 Blair Bann (CAN, Libero), 5 Dennis Barthel (D, Außenangriff), 9 Jay Blankenau (CAN, Zuspiel), 3 Tim Broshog (D, Mittelblock), 8 Marvin Prolingheuer (D, Diagonal), 6 Ossi Rumpunen (FIN, Außenangriff), 4 Tomi Rumpunen (FIN, Außenangriff), 7 Romāns Saušs (LAT, Außenangriff), 17 Jani Sippola (FIN, Zuspiel), 2 Rudy Verhoeff (CAN, Diagonal), 14 Jaromir Zachrich (D, Mittelblock); Trainer: Tommi Tiilikainen (FIN), Co-Trainer: Stefan Falter (D)