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Geht als Weltranglistenführender in der Soers an den Start: Kent Farrington (36). Mit ihm und McLain Ward zählen die US-Amerikaner auch zu den Favoriten beim Mercedes-Benz Nationenpreis.
NA!? LOS! 17/07/2017

CHIO: 40 Major-Finaltickets für Sonntag zu vergeben - Mittwoch startet die Quali-Phase.

von Rolex Grand Prix of Showjumping und Bernd Born

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping ist zurück in Deutschland: Der CHIO Aachen 2017 ist in vollem Gange und in den kommenden Tagen geht es für die besten Springreiter der Welt einzig und allein darum, sich einen der begehrten Startplätze für das große Finale am Sonntagnachmittag, den mit einer Million Euro dotierten "Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen", zu sichern.

Aktueller Grand-Slam-Herausforderer: Pedro Veniss. Der 34-jährige Brasilianer gewann im vergangenen Dezember den Rolex Grand Prix des CHI Genf 2016 auf Quabri de l'Isle und reitet daher beim CHIO Aachen 2017 um den zweiten Majorsieg in Folge.
Der Rolex Grand Slam of Show Jumping war der Beginn einer neuen Ära im Pferdesport. Die Jagd nach der am schwierigsten zu erringenden Trophäe des Reitsports eint die besten Reiter der Welt. Die Majors Aachen, Spruce Meadows, Genf und ’s-Hertogenbosch - große Namen im internationalen Pferdesport, verbunden durch ein spektakuläres Bonus-System. So wird der Rolex Grand Slam zu einer unendlichen Geschichte, zu einem der spannendsten Konzepte im internationalen Sportgeschehen. (Foto: Rolex Grand Prix of Show Jumping/Andreas Steindl)

Nicht nur das Gastgeberland ist mit Reitern wie Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann, Meredith Michaels-Beerbaum, Marcus Ehning und Vorjahressieger Philipp Weishaupt hochkarätig vertreten. Auch die USA hat mit ihrem Team um den aktuellen Weltranglistenersten Kent Farrington und den Weltcupfinal-Sieger McLain Ward ihre besten Reiter in die Soers geschickt. Genauso sieht es bei den Franzosen aus, die mit Kevin Staut, Roger-Yves Bost und Philippe Rozier gleich drei Reiter der Gold-Equipe der Olympischen Spiele von Rio 2016 stellen. Außerdem dürfen sich die Besucher des Weltfest des Pferdesports auf den kanadischen Bronzemedaillengewinner von Rio, Eric Lamaze, den irischen Topreiter Bertram Allen, den italienischen Überflieger Lorenzo de Luca und den Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat freuen.

Für all diese Athleten wäre der Sieg im Großen Preis am Sonntag zugleich der Beginn ihres persönlichen Rolex Grand Slam: Derjenige Reiter, der drei Majors des Pferdesports direkt hintereinander gewinnen kann, geht als Sieger des Rolex Grand Slam of Show Jumping in die Geschichte ein und erhält eine Prämie von einer Million Euro. Scott Brash aus Großbritannien ist dies 2014/2015 als bislang einzigem Reiter gelungen (er gewann 2014 in Genf sowie 2015 in Aachen und in Calgary), und auch beim CHIO Aachen 2017 wird er wieder besonders im Fokus stehen: Wegen seines erneuten Triumphs beim Spruce Meadows 'Masters' 2016 steht ihm nun der Bonus von 250.000 Euro für zwei Majorsiege innerhalb eines Grand-Slam-Zyklus in Aussicht.

Als aktueller Grand-Slam-Herausforderer ist Pedro Veniss nach Aachen gereist: Nach seinem Sieg beim CHI Genf 2016 im vergangenen Dezember hat der Brasilianer nun die Chance auf den zweiten Majorsieg in Folge. Sollte er auch beim Rolex Grand Prix am Sonntag triumphieren, reitet er im September in Calgary um den Grand-Slam-Titel. Doch wie die meisten anderen Reiter muss sich Pedro Veniss erst einmal für den Großen Preis von Aachen qualifizieren: Angefangen mit dem Turkish-Airlines-Preis von Europa, der Hauptprüfung am Mittwoch, führt der Weg auf die Starterliste des Rolex Grand Prix über den Mercedes-Benz Nationenpreis am Donnerstagabend und den Preis von Nordrhein-Westfalen, der Hauptprüfung am Freitag. Nur wer in mindestens einer dieser Prüfungen mit einer guten Platzierung überzeugen kann, erhält eines von insgesamt 40 Tickets für das Major-Finale.


Rolex Grand Prix of Showjumping

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping verbindet die Majors in Aachen (GER), Genf (SUI), Calgary (CAN) und 's-Hertogenbosch (NED) zu einem Wettbewerb um die wohl prestigeträchtigste und am schwierigsten zu erringende Trophäe im internationalen Pferdesport.

Wer bei drei Turnieren in Folge triumphiert, gewinnt den Rolex Grand Slam of Show Jumping - und zusätzlich zum Preisgeld eine Million Euro. Gewinnt ein Reiter im direkten Anschluss an seinen Grand-Slam-Sieg auch noch das vierte Major in Folge, verdoppelt er seinen Grand-Slam-Bonus auf zwei Millionen Euro. Zwei Majorsiege innerhalb eines Grand-Slam-Zyklus werden mit 250.000 Euro belohnt beziehungsweise mit 500.000 Euro, falls sie bei zwei direkt hintereinanderliegenden Grand-Slam-Etappen erfolgen. Unabhängig vom Kalenderjahr startet ein Grand-Slam-Zyklus für jeden Reiter individuell mit dem ersten Majorsieg.