Na!? Klar!
Kommunikationstechnik
Es geht los: Das gemeinschaftliche Ausbauprojekt von NetAachen und enwor hat das gesamte Planungs- und Genehmigungsverfahren durchlaufen; die beauftragten Tiefbaufirmen stehen in den Startlöchern. Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrsraumes und für die Anwohner können jedoch verhältnismäßig gering gehalten werden.
NA!? KLAR! 31/05/2016

Glasfaserausbau: Neuer Status für Setterich, Oidtweiler und Baesweiler - Umsetzung vor Ort startet.

von Bernd Born

Alles im Zeitplan: Das von NetAachen und enwor ziemlich genau vor drei Monaten gemeinsam vorgestellte FTTC-Ausbauprojekt (FTTC - engl. Fibre to the Curb, Glasfaser an den Randstein; in die Nähe des Teilnehmers) zur Glasfaserversorgung der bislang noch nicht erschlossenen Stadtteile Setterich, Oidtweiler und Baesweiler wird in Kürze seinen Status verändern: Vom aufwändigen Planungs- und Genehmigungsverfahren zur konkreten Netzbau-Umsetzung vor Ort.

"Es ist alles in die Wege geleitet, so dass die beiden Tiefbaufirmen Freialdenhoven aus Düren und Klothen aus Geilenkirchen in der zweiten Juni-Woche loslegen können", so Wolfgang Riege, Fachbereichsleiter Strom und Telekommunikation bei der enwor. Was bereits abzusehen ist: Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrsraumes und für die Anwohner können verhältnismäßig gering gehalten werden. "Von etwa 16 Kilometern Glasfaserkabeln müssen wir nur etwa zwei Kilometer neu in Gräben verlegen", so Riege: "Für 14 Kilometer stehen uns bereits eigene Leerrohre zur Verfügung." Die Fertigstellung beziehungsweise Netzübergabe an die NetAachen ist für Anfang November vorgesehen.

Bis voraussichtlich zum ersten Quartal 2017 wird die NetAachen dann weitere knapp 8600 Wohn- und Gewerbeeinheiten ans Glasfasernetz anschließen und Bandbreiten von 50 bis zu 100 Mbit/s garantieren können.

Weitere Informationen zum Angebot der NetAachen in Baesweiler unter www.netaachen.de/baesweiler