Na!? Klar!
Kommunikationstechnik
Die Schwesterfirmierung NetCologne IT Services macht’s möglich: NetAachen positioniert sich nachhaltig als ITK-Full-Service-Anbieter für regionale Unternehmen.
NA!? KLAR! 17/04/2018

Digitalisierung braucht Rückgrat: Zukunftsträchtige Vertrauensbasis beginnt mit "An-die-Hand-Nehmen".

von Bernd Born

Digitale Trends erkennen! In einem sich rasant verändernden Marktumfeld kann einem da schnell die Orientierung abhandenkommen. Die NetAachen hat sich diese stetige Herausforderung zu einer Kernkompetenz gemacht, gilt als regionaler Vordenker für notwendige Transformationsprozesse, die im Sinne der Geschäftskunden dazu angetan sind, Chancen und Potenziale der Digitalisierung richtig zu nutzen. Denn ein Trend ist "glasklar": Mit der zunehmenden Verschmelzung von IT (Informationstechnologie, alles rund um die EDV) und der TK (Telekommunikation) sieht sich die Branche einem neuen zukunftsträchtigen Anforderungsprofil ausgesetzt.

Neuer Geschäftsführer der NetCologne IT Services GmbH: Dirk Schäfer. (Foto: Bernd Born)

Die NetAachen auf Wachstumskurs: Vor Monatsfrist hat das am Grünen Weg ansässige Unternehmen sein Geschäftsfeld mit der Schwesterfirmierung NetCologne IT Services GmbH um den zentralen Bereich "Managed Services" erweitert. Damit positioniert sich der regional ansässige Telekommunikationsdienstleister als ITK-Full-Service-Anbieter für Unternehmen aus der Region.

"Neben dem stetigen Ausbau unserer glasfaserbasierten Netze, die das Rückgrat für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle in unserer Region bilden, haben wir mit der NetCologne IT Services GmbH, spezialisiert auf Managed Services im IT-Bereich, unsere bedarfsorientierte Leistungs- und Beratungsfähigkeit im Unternehmensverbund ergänzt", so Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen GmbH: "Somit sind nun weitere Dienstleistungen aus einer Hand für an einem Rundum-sorglos-Paket interessierte Businesskunden möglich, egal ob im Bereich der Telekommunikation oder der Datenhaltung und -verarbeitung."

Mobile Computing, Cloud Computing, Big Data, Business Intelligence und das Web der Dinge, die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und unsere Geschäftsprozesse. Im Gespräch mit Dirk Schäfer, dem neuen Geschäftsführer der NetCologne IT Services GmbH, werden Sinn und Zweck der gewachsenen strategischen mehr als nur deutlich.


Herr Schäfer, für die konsequente Weiterentwicklung des IT-Geschäftsfeldes setzen NetCologne und NetAachen auf ihr fundiertes Know-how. Was macht die neue Aufgabe für Sie persönlich derart interessant?

"Der Markt verändert sich rasant und viele Unternehmer kämpfen heute immer noch mit veralteten Strukturen und Insellösungen. Eine übergreifende Digitalstrategie inklusive Umsetzungs-Roadmap gibt es eher selten. Unser Ziel ist es daher, gemeinsam mit den Unternehmen neue Wege aufzuzeigen, beispielsweise für Managed-Services-Lösungen, zentrale Datenhaltung in einer gesicherten Cloud im eigenen Rechenzentrum oder flexibles und standortunabhängiges Arbeiten. Und das natürlich immer mit einem Blick für optimale IT-Sicherheit."

NetAachen macht jetzt auch IT - in diesem Zusammenhang war Ihnen die Umfirmierung zur NetCologne IT Services GmbH eminent wichtig. Welcher Ansatz steckt dahinter?
"Da brauchen wir kein großes Federlesen draus zu machen: Es ist doch allzu verständlich, dass man sich in den wichtigen Fragen des Geschäftslebens gerne auf Partner stützt, die über einen bewährten und verlässlichen Background verfügen. NetCologne und NetAachen bauen die digitale, glasfaserbasierte Autobahn, ohne die man über Themen der Digitalisierung erst gar nicht nachzudenken bräuchte. Nicht zweispurig, sondern gleich sechsspurig - und das nicht zuletzt mit Zubringern für die zahlreichen Gewerbegebiete. Diese Zukunftssicherheit führen wir gerne als Basis für alle Prozesse der Digitalisierung an. Und das geht nun mal am besten, wenn man auch unter einem Namen auftritt."

Genauso klar sind Ihre Vorstellungen, wie im Idealfall der erste Kontakt zum Kunden aussehen sollte …
"Ja, das stimmt. In vielen Gesprächen hat sich bereits herauskristallisiert, dass potenzielle Geschäftskunden ihr IT-Umfeld zunächst einmal aufräumen beziehungsweise von einem konkreten Projektstau befreien müssen, um sich nicht nur marginal neuen Themen widmen zu können. Die Digitalisierung, speziell die Veränderung von Geschäftsmodellen durch Vernetzung sowie Datenspeicherung und -auswertung, wird die Wertschöpfungsaktivitäten der Unternehmen massiv beeinflussen. Jetzt kommen wir ins Spiel, um dafür Sorge zu tragen, dass sich ein jeder in allererster Linie auf seine Kernkompetenz, also das, was ihn eigentlich stark macht, konzentrieren kann. Mit standardisierten Produkten ist da nicht viel auszurichten; es geht vielmehr darum, das Problem beziehungsweise die Aufgabenstellung des Kunden zu erkennen, um dann eine Lösung zu generieren. Für den ersten Kontakt und das Herangehen an alle individuell auszurichtenden Fragen der Digitalisierung bietet sich ganz klar das Workshop-Prinzip an."

Das lässt darauf schließen, dass der Kunde vorgibt, wohin der Weg führen soll …
"Genauso ist es und das gilt es herauszustellen. Wir möchten den Kunden partnerschaftlich an die Hand nehmen und ihm nicht etwa das Gefühl geben, dass wir ihm irgendetwas vorgeschrieben oder aufgeschwatzt haben. Relevanz hat, was er uns sagt! Er treibt den Prozess. Unsere halbtägigen Workshops sind darauf ausgerichtet und thematisieren neben der Digitalisierung aus einer anfänglichen Helikoptersicht in erster Linie natürlich ITK-Trends und Managed-Service-Themen, die vor dem Hintergrund einer deutlichen Effizienzsteigerung von Interesse sein könnten."

Wir gehen den nächsten Schritt: Der spezielle Bedarf des „an die Hand zu nehmenden“ Unternehmens ist klar umrissen. Wie geht es dann weiter?
"Indem wir die formulierte Aufgabenstellung zu einer optimalen Lösung führen. Und das in allen Facetten. Ob projektweise oder als fester IT-Partner auf Basis einer sukzessiv aufgebauten Vertrauensbasis - wir möchten vor allem eines: Dass unsere Kunden wettbewerbsfähig und erfolgreich bleiben, dass sie Themen des Bestandsmanagements zur besseren Nutzung von Ressourcen automatisieren können und sich nach vorne aufstellen."

Letzte Frage: Wenn wir Sie richtig verstanden haben, bietet sich demnach die NetCologne IT Services GmbH zum Outsourcing sämtlicher individuell geprägter Fragestellungen im Zuge einer optimierten ITK-Infrastruktur regelrecht an?
"Analyse, Planung, Konzeption, Prozessdesign, Prozess-Rollout, Pilotierung, Realisierung, Wartung und Optimierung - unsere hochqualifizierten IT-Skills begleiten Unternehmen entlang des gesamten Lifecycles ihrer ITK-Infrastruktur. An dieser Aufgabenstellung lassen wir uns jederzeit messen."


NetCologne IT Services

Den ersten Schritt in Richtung IT hat NetCologne (und somit auch NetAachen) bereits vor zwei Jahren mit dem Ankauf von 70 Prozent der Anteile am Kölner Unternehmen HAUBNER IT gemacht. Seither sind beide Unternehmen schrittweise zusammen gewachsen. Mit dem Erwerb der verbleibenden 30 Prozent geht die HAUBNER IT nun vollständig in die NetCologne über und wurde unlängst als 100-prozentige Tochtergesellschaft in die NetCologne IT Services GmbH umfirmiert. Das Unternehmen hat 55 Mitarbeiter, Tendenz steigend.

Weitere Informationen unter www.netcologne-its.de


Zur Person: Dirk Schäfer

Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik war Dirk Schäfer als Experte für die Entwicklung von mobilen Datenprodukten, Managed-Services-Lösungen und IT-Prozessen in verschiedenen Leitungspositionen bei Mannesmann, Vodaphone und Tecon Terenci tätig. Auch im Bereich Enterprise Mobility Management (EMM beschreibt einen ganzheitlichen Ansatz und entsprechende komplexe Softwarelösungen zur Verwaltung von Mobilgeräten in Unternehmen) hat sich der 51-Jährige als Unternehmensberater mit Fokus auf Digitale Transformation und in diversen anderen Funktionen einen Namen gemacht. Zuletzt spezialisierte sich der Geschäftsführer der neuen NetCologne IT Services GmbH in führender Stellung bei den beiden Start-up-Unternehmen digitalthinx und Crowdfox auf IoT-Lösungen (Internet of Things) und im Bereich E-Commerce auf die Entwicklung digitaler Plattformen.

Beschäftigt sich der gemeinsam mit seiner Ehefrau in Köln lebende Dirk Schäfer mal nicht mit Fragen der Digitalisierung, startet er auf anderem Terrain richtig durch: Einmotorige Flugzeuge haben es dem passionierten Piloten angetan; vom Heimatflughafen in Erkelenz kreist er dann vorzugweise liebend gerne über Aachener und Eifeler (Rursee-)Gefilde.