Na!? Klar!
Kommunikationstechnik
Die Gewerbefläche zwischen Nordstraße, Eckenerstraße, Vennbahnweg und Sigsfeldstraße wird aktuell von NetAachen angeschlossen.
NA!? KLAR! 20/02/2019

Der Netzausbau-Report 2019/1: Was passiert da eigentlich im Gewerbegebiet Brand?

Noch ist nicht viel zu sehen, doch hinter den Kulissen schreiten die Planungen voran.
Projektleiter Helmut Cajet und Bodo Rösener kontrollieren regelmäßig die Fortschritte in Brand.
An der alten Ziegelei: Hier sollen schon bald die ersten Unternehmen hinziehen.
Aufbruchstimmung im Industriegebiet.

Das Jahr 2019 steht bei NetAachen ganz unter dem Stern der konsequenten Glasfaseranbindung mit FTTH-Technik (Fibre to the Home) – nicht nur in Ballungszentren, sondern auch vermehrt in Randbezirken und Gewerbegebieten. Denn die Zukunft ist digital und die stetig steigenden Datenmengen fordern Platz auf dem Frequenzband. Den schaffte NetAachen zuletzt mit der Abschaltung der analogen Sender im Januar 2019. Das Ziel: Neue Dienste und höhere Bandbreiten.

Beispiel Gewerbepark Brand

Im Gewerbepark Brand soll die positive Vermarktung durch die Stadt Aachen bald äußerlich sichtbar werden. Dafür schließt NetAachen die Gewerbefläche aktuell mit der passiven Infrastruktur für Surfgeschwindigkeiten im Gigabit-Bereich an. Mittels FTTB-Technik (Fibre to the Building) werden Glasfaserkabel vom Technikraum bis in die Gebäudekeller verlegt. Die ersten acht Anschlüsse stehen bereits.

„Wir schaffen hier vor allem die Grundlage für FTTH“, erklärt Helmut Cajet, Projektleiter für Netzbau und Infrastruktur bei NetAachen. „Darüber können wir bald jedem einzelnen Kunden seinen eigenen Glasfaseranschluss anzubieten.“

Und genau das ist wohl das Spannende an unserem Job: Wir setzen uns ein für eine zukunftsfähige Infrastruktur in der gesamten Region - unter der Erde, mit einem unsichtbaren Produkt.

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Die ehemals militärisch genutzte Liegenschaft „Camp Pirotte“ ist heute besser bekannt als Gewerbepark Brand und umfasst eine Gesamtfläche von ca. 13,8 Hektar. Um 1914 herum wurde das Gebiet von der deutschen Wehrmacht als Lager und nach dem 2. Weltkrieg von belgischen Streitkräften genutzt. 2010 kaufte die Stadt Aachen das Grundstück und ordnete die Sanierung des schadstoffbelasteten Geländes an. Schon jetzt werden die einzelnen Gewerbegrundstücke erfolgreich an kleinere und mittlere Unternehmen vermarktet. Geplant ist der Umzug von Betrieben mit insgesamt knapp 400 Mitarbeitern. Sie alle kommen mit der Aussicht auf Expansion und dem Ausbau von weiteren Arbeitsstellen.