Na!? Klar!
Kommunikationstechnik
Im (Nah-)Bereich der Viktoriastraße und des Frankenberger Viertels wurden insgesamt 29 zusätzliche NetAachen-Technikgehäuse aufgestellt. Die akribischen Planungen von Projektleiter Helmut Cajet (re.) und Bauleiter Bodo Rösener haben dazu geführt, dass man momentan sogar vor dem Zeitplan liegt. Bereits in Kürze können die Schaltkästen mit aktiver Technik bestückt werden. (Fotos: Bernd Born)
NA!? KLAR! 08/06/2018

Ausbau-Report: Für Nahbereich "Viktoriastraße/Frankenberger Viertel" gibt's bald grünes Licht.

von Bernd Born

Gute Nachrichten für die Anwohner rund um die Viktoriastraße und im Frankenberger Viertel: Die Tiefbauarbeiten im sogenannten "Nahbereich" laufen reibungsloser als geplant, so dass schon wesentlich früher mit dem Einbau der aktiven Technik in die insgesamt 29 zusätzlich aufgestellten Verteilerschränke begonnen werden kann. Soll heißen: Allerspätestens im Herbst diesen Jahres können über die NetAachen und dank Vectoring Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden.

Der Ausbau der Nahbereiche ist, wie auch der FTTC-Ausbau (Fibre to the curb, Glasfaser an den Randstein), seitens der Bundesnetzagentur (BNetzA) klar geregelt. Im Zuge eines Auswahlverfahrens mit einhergehender Investitionszusage wurden der NetAachen insgesamt neun Nahbereiche  (Würselen 3, Alsdorf 2, Linnich 1 sowie für Aachen selbst Viktoriastraße/Frankenberger Viertel, Brand und Kornelimünster) zugesprochen, deren Ausbau jetzt auf die Zielgerade einbiegt.

"Im Gebiet rund um Viktoriastraße und Frankenberger Viertel haben wir insgesamt noch einmal 1000 Meter Glasfaserkabel verlegt", weiß Helmut Cajet, Projektleiter bei der NetAachen: "Schon Anfang Juli werden sämtliche Technikgehäuse über Glasfaser miteinander verbunden sein." Zum genannten Bereich zählen unter anderem auch der Adalbertsteinweg, die Oranienstraße, die Viktoriaallee, der Neumarkt, die Bismarckstraße und die Oppenhoffallee.

Für die Erweiterung des Glasfasernetzes in allen zugesprochenen Nahbereichen (teils im Eigenausbau, teils durch Ausbaukooperationen mit enwor - energie & wasser vor Ort GmbH und der Westnetz GmbH, einer Tochtergesellschaft der Innogy-Gruppe) hat die NetAachen insgesamt 60 neue Technikgehäuse aufgestellt und so insgesamt 88 Kabelverzweiger (KVz) der Telekom angebunden. Damit werden in Kürze weiteren rund 12.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung stehen.

Ziel ist es, die Nahbereiche bis Herbst 2018 ausgebaut zu haben, so dass die Migration von VDSL-Kunden bis zum Frühjahr 2019 abgeschlossen werden kann.  

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