Na!? Bravo!
Kunst, Kultur
Trockenes und mildes Frühherbst-Wetter und eine net(t)e Hofatmosphäre bildeten den gelungenen Rahmen für die Privat-Gig-Einlösung des Schlagsaiten Quantetts in Laurensberg. Das Tierarztpraxis-Team von Dr. med. vet. Richard Bey und Dirk Zinsen hatte das nicht alltägliche Konzert bei der Sommeraktion der NetAachen gewonnen. (Fotos: Bernd Born)
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NA!? BRAVO! 25/10/2013

Schlagsaiten Quantett: Privat-Gig-Einlösung mit Eifeler Landbier und "lecker Currywurst".

von Bernd Born

"Genauso haben wir uns das vorgestellt, als die NetAachen mit dieser Aktion auf uns zugekommen ist", war Tom Stolpe, Bassist des Schlagsaiten Quantetts, auch noch Tage nach dem gesponserten Privat-Gig rundum angetan von der "besonders schönen Atmosphäre", die bei der Laurensberger Hoffest-Variante vorherrschte. Viele Freunde und vor allem Nachbarn des großen Tierarztpraxis-Teams um Dr. med. vet. Richard Bey und Dirk Zinsen waren am Sonntagnachmittag gekommen, um bei trockenem und mildem Frühherbst-Wetter ein paar entspannte Stunden bei guter Musik und net(t)en Unterhaltungen zu genießen.

Entspannt und sogar lauschig ging's rund um die Carport-Bühne zu: Ein Sonntagnachmittag wie man sich ihn wünscht.
Fühlten sich beim Privat-Gig sichtlich wohl: Georg "Schorscho" Palm, Holger "Django" Remmel (beide Gitarre), Guido Breidt (Cajon) und Tom Stolpe (Bass).
Standesgemäßiges Catering in der ersten Pause: Neben einer großen Getränke-Auswahl gab es "lecker Currywurst" im handlichen Schälchen mit Piekser - perfekt!
Regine Bey (li.) hatte seinerzeit die Bewerbung für die Tierarztpraxis bei der NetAachen eingereicht. Das gewonnene Konzert widmete sie kurzerhand der toleranten Nachbarschaft rund um die Roermonder Straße 260.

"Für uns war es die schönste Art, einfach mal Danke zu sagen", so Initiatorin Regine Bey, die seinerzeit eine Video-Bewerbung per E-Mail an die NetAachen-/Schlagsaiten-Jury geschickt hatte: "Schließlich sind im täglichen Praxisbetrieb einige Beeinträchtigungen wie lautes Hundegebell, zweckentfremdete Parkplätze oder kleinere Ruhestörungen beim Bereitschaftsdienst zu nachtschlafender Zeit nicht gänzlich zu vermeiden." Die prächtig harmonierende Anwohner-Gemeinschaft habe darum nie großes Aufhebens gemacht, weshalb das nicht alltägliche SQ-Konzert in gewisser Weise sogar überfällig gewesen sei.

Dass man sich rund um die Roermonder Straße 260 bestens kennt, war schon vorher zu erahnen. Bezüglich der "on top" gelieferten fünf Getränkekisten hatte der "NetAachen-Bringservice" spezielle Vorgaben zu beachten - vom leicht bekömmlichen Eifeler Landbier über Limonaden der Geschmacksrichtungen Ingwer-Orange und Holunder bis hin zum Alkoholfreien aus der Plopp-Flasche. Dazu in handlichen Schälchen gereichte Currywürste - standesgemäßer hätte es dem Anlass entsprechend nun wirklich nicht zugehen können. 

Georg "Schorscho" Palm, Holger "Django" Remmel (beide Gitarre), Guido Breidt (Cajon) und Tom Stolpe (Bass) fühlten sich sichtlich wohl und zelebrierten in drei ausführlichen Etappen all das, was ihren ureigenen "Gypsylatinswingjazzpunk" so ausmacht. Teils den Takt mitwippend, teils einfach nur lauschend, genoss das Bey-und-Zinsen-Publikum die quicklebendig arrangierten Traditionals und Eigenkompositionen, die mit einer nicht zu knappen Portion Humor und Spielfreude serviert wurden.

Einem Am-Rande-Gespräch zwischen den Schlagsaiten-Jungs und dem Ehepaar Bey zufolge, könnte es vielleicht schon im nächsten Sommer zu einer Neuauflage kommen - dann allerdings ohne jeglichen NetAachen-Impuls.