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NA!? WAS? 24/05/2013
CHIO 2013: Dänemarks Kronprinzessin Mary folgt Einladung von NRW-Ministerpräsidentin Kraft.

Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mary von Dänemark wird die Eröffnungsfeier des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen, am 25. Juni besuchen. Die Ehefrau des dänischen Thronfolgers S.K.H. Kronprinz Frederik ist einer Einladung der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gefolgt.

Das Königreich Dänemark ist Partnerland des diesjährigen CHIO Aachen. Als Partnerland werden die Skandinavier das Turnier und insbesondere die Eröffnungsfeier prägen. So wird die berühmte goldene Kutsche der dänischen Königsfamilie ebenso bei der Feier zu sehen sein wie das Gardehusarenregiment und die Königliche Leibgarde mit dem angegliederten Musikcorps. Den CHIO Aachen 2013 wird I.K.H. Prinzessin Benedikte zu Dänemark, die Schwester Ihrer Majestät Königin Margarethe von Dänemark, offiziell eröffnen.

"Wir freuen uns sehr über den royalen Besuch", sagt Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV). "Dass I.K.H. Kronprinzessin Mary von Dänemark und auch I.K.H. Prinzessin Benedikte zu Dänemark nach Aachen kommen, zeugt von der hohen Wertschätzung, den der CHIO Aachen in Dänemark  genießt. Aachen wird seine dänischen Gäste herzlich willkommen heißen", so Meulenbergh.

Karten für die Eröffnungsfeier gibt es noch online unter www.chioaachen.de sowie an der Ticket-Hotline (0241-917-1111). Mehr als 35.000 Zuschauer werden erwartet, der WDR überträgt die Veranstaltung live.

Das Partnerland Dänemark wird sich mit dem "Danish Village" auch im Ausstellerbereich präsentieren. So wird unter anderem ein original dänisches Ferienhaus zu erleben sein. Außerdem können sich die CHIO-Besucher über die Europameisterschaften im Springen, der Dressur und der Para-Dressur informieren, die im August im dänischen Herning ausgerichtet werden.

NA!? LOS! 24/05/2013
Volleyball: "Ladies" und evivo bekommen Regionalpokalsieger Nordost/Nord zugelost.

In Berlin wurden heute die Paarungen für die Pokalwettbewerbe des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) 2013/2014 ausgelost. Wie der Zufall so spielt: Sowohl die "Ladies in Black" als auch die Herren von evivo Düren bekommen es mit dem jeweils noch zu ermittelnden Regionalpokalsieger Nordost/Nord zu tun. Terminiert wurden die Achtelfinalspiele auf den 6. (Damen) bzw. 13. November (Herren) - "Gemeinschafts-Sponsor" NetAachen drückt seinen Teams die Daumen! 

Derweil steht bei den "Ladies" der Abschied von Karine Muijlwijk jetzt endgültig fest: Die 25-jährige Niederländerin wechselt zum Pokalfinalisten VC Wiesbaden. "Sie ist meine absolute Wunschspielerin auf der Diagonalposition", so VCW-Trainer Andreas Vollmer: "Karine ist sehr schnell und hat viel Durchschlagskraft." Muijlwijk war in der vergangenen Hauptunde siebtbeste Scorerin der Liga und markierte 3,59 Punkte pro Satz.

NA!? KLAR! 23/05/2013
Nachgefragt: Alle sprechen von der "Cloud" - aber was genau steckt eigentlich dahinter?

NA!? hat nachgefragt bei Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen: "Cloud-Computing heißt soviel wie 'Rechnen in der Wolke' und ist eine mittlerweile gängige Bezeichnung für die Verfügbarkeit von elektronischen Daten jeglicher Art über das Internet." So könne man beispielsweise komplette Musiksammlungen, Videos, Lieblingsbücher, gespeicherte Kontakte und Rufnummern oder Textdateien in die "Cloud" laden, um dann von überall darauf zurückgreifen zu können - sei es vom Notebook, vom PC in der Schule, vom Tablet oder Smartphone. "Die Daten sind im Gegensatz zu einem fixen, rein lokal verfügbaren Gerät in einem hochmodernen und sicheren Rechenzentrum gespeichert", so Schneider: "Geht also das Gerät verloren oder die Festplatte kaputt, sind sämtliche Daten trotzdem noch da!"

Das Auslagern von IT-Leistungen ins Internet gewinnt demnach auch bei Unternehmen, in den heutzutage von Industrieprozessen bis zur Buchhaltung alles digitalisiert wird, zunehmend an Bedeutung. Schneider gibt dazu ein Beispiel: "Wenn jede Firma die für ihre computerisierten Arbeitsabläufe notwendigen Rechenleistungen im eigenen Haus unterhalten würde, wäre das ein mittelfristig kaum zu bewältigender Aufwand." Notwendig seien dafür zahlreiche teure Server, die zudem noch gewartet und regelmäßig erneuert werden müssten. Genau an diesem Punkt, so Schneider, sei die Nachfrage nach Dienstleistungen aus dem Netz entstanden.

Die "Wolke" ist das Netz. Im Idealfall funktioniert das wie mit Strom aus der Steckdose. Die Dateien oder Anwendungen müssen nicht mehr länger auf dem eigenen Computer laufen - sie arbeiten irgendwo in der Server-Farm des Cloud-Dienstleisters. Egal wo man sich gerade befindet: Der Zugriff ist zu jeder Zeit und für mehrere Personen parallel möglich. "Und wenn man mehr Rechenleistung braucht oder eine neue Niederlassung eröffnet, muss man sich dafür keine neuen Computer kaufen, sondern mietet sich einfach zusätzliche Kapazität in der Wolke", so Schneider.

In partnerschaftlicher Kooperation mit der "synaix", Gesellschaft für angewandte Informations-Technologien mbH, hat auch die NetAachen Cloud-Lösungen für Businesskunden entwickelt, die Unternehmen ein Höchstmaß an Flexibilität, Produktivität und Innovation bieten. Schneider: "Die Daten verlassen Aachen dabei nicht, sondern verbleiben zum höchstwirksamsten Schutz vor unberechtigten Zugriffen in den gemeinsam betriebenen Rechenzentren." Und hier schließt sich der Kreis, denn für die sekundenschnelle Verteilung der benötigten Kapazitäten ist einmal mehr die NetAachen als regionaler Dienstleister für Telefon, Internet, TV und Mobilfunk zuständig. Das eigene Glasfasernetz verbindet die Rechenzentrums-Standorte und ist das Rückgrat für schnellste Verbindungen.

NA!? WAS? 21/05/2013
Kornelimünster: "Roncalli" entführt die ganze Familie in längst vergangene Jahrmarktzeiten.

Die malerische Kulisse des 3700-Seelen-Ortes Kornelimünster wird auch in diesem Jahr vom 29. Mai bis zum 2. Juni zu einer Reise in längst vergangene Jahrmarktzeiten einladen. Karussells der Kaiserzeit, Schaubuden, Gaukler, Kunsthandwerker und fliegende Händler - auch zur 38. Auflage erwartet die federführende "Roncalli Markt GmbH" wieder mehrere Zehntausend Besucher auf dem Festgelände des historischen Ortskerns rund um die Probsteikirche St. Kornelius und die ehemalige Reichsabtei. Typische Jahrmarktatmosphäre kommt auf, wenn man eine Runde auf dem nostalgischen Kettenflieger von 1935 aus der Sammlung von Circus-Roncalli-Direktor Bernhard Paul dreht oder einfach nur gemütlich die Fahrt im historischen Riesenrad aus dem Jahre 1902 genießt.

Ein Wiedersehen gibt es in diesem Jahr mit der allseits beliebten "Fahrt ins Paradies", einer rasanten Berg- und Talfahrt von 1939. Auch den einzigen noch reisenden Flohzirkus Deutschlands von Robert Birk wird man "verfolgen" können. Noch kurz vor Ostern hatte Birk mit einem Hilferuf für weltweite Schlagzeilen gesorgt, nachdem ihm sämtliche Artistenflöhe über Nacht erfroren waren. "Als ganz besonderes Highlight präsentieren wir in Kornelimünster erstmals das Bodenkarussell der Familie Lesnik", so Michael Dahms von der "Roncalli Märkte GmbH". Dieses besondere Schmuckstück wurde bereits 1886 gebaut und ist somit eines der ältesten noch im Originalzustand reisenden Karussells.

In der Händlerszene hat der Name Kornelimünster einen außergewöhnlich guten Klang. Auch diesmal haben sich wieder Händler und Kunsthandwerker aus ganz Deutschland und dem Ausland angesagt, deren vielfältiges Angebot man sonst nur selten zu sehen bekommt. Im Vordergrund stehen dabei hochwertige, kunsthandwerklich gefertigte Waren. Glaskünstler, Bildhauer, Maler, Korbmacher, Sattler, Besteckkünstler - viele Kunsthandwerker lassen sich bei ihren "Fingerfertigkeiten" gerne über die Schulter blicken. Das abwechslungsreiche gastronomische Angebot wird zum Teil nach altem Brauch vor Ort zubereitet und bietet einen "Gaumenschmaus" für die ganze Familie.

Außerdem tummeln sich auf dem Marktplatz sowie in den Straßen und Gassen wieder Gaukler, Akrobaten und Straßenmusikanten, die an allen Tagen Besucher und Händler gleichermaßen unterhalten. Erstmals wird sich eine echte Gänsekapelle mit entsprechender Marschmusik ihren Weg durch die Marktgassen bahnen und beim Publikum für Aufsehen sorgen. Extra aus Spanien reist der Straßenkünstler "Civi-Civiac" mit seiner Show "Gran Zampano" an, um seine "Spanische Maschine" zum Leben zu erwecken. Wer beim 38. Historischen Jahrmarkt laute Musik erwartet, wird enttäuscht: Kornelimünster feiert ein Fest für die ganze Familie und somit trägt auch das Rahmenprogramm dem beschaulichen Ambiente des Umfelds Rechnung. Zur Eröffnung findet am Mittwoch, 29. Mai, 19 Uhr, ein Gottesdienst in St. Kornelius statt.

Der Markt ist täglich von 11 - 22 Uhr geöffnet (Mittwoch und Freitag ab 14 Uhr). Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Aufgrund der eingeschränkten Parkplatzsituation wird seitens des Veranstaltes eine Anreise mit den Bussen der ASEAG empfohlen.

NA!? WAS? 17/05/2013
Selfkantbahn: "Pfingstdampf" lässt die Herzen von Nostalgikern und Technikfans höher schlagen.

Die Selfkantbahn im Kreis Heinsberg ist die letzte meterspurige Dampfkleinbahn in Nordrhein-Westfalen - eine Fahrt mit ihr wird zum besonderen Erlebnis für Nostalgiker und Technikfans. Mit 20 km/h schnauft sie über die fünfeinhalb Kilometer lange Strecke durch die Landschaft. Sogar die Fahrkarten, die der uniformierte Schaffner mit seiner Lochzange durchknipst, sind noch wie früher aus Pappe. Beste Gelegenheit für eine ausgiebige Exkursion auf der Schiene bietet sich schon am kommenden Sonntag und Montag, 19./20. Mai, wenn man beim traditionellen "Pfingstdampf" in eine originalgetreu restaurierte Dampflok von 1894 einsteigen darf. Und auch neben der Strecke wird es allerhand Historisches zu entdecken geben.

Seit 1980 treffen sich alljährlich zu Pfingsten die historischen, teilweise über 120 Jahre alten Schienenfahrzeuge der Selfkantbahn und deutlich jüngere Straßenoldtimer. In diesem Jahr kommen neben Pkw und Traktoren von Sammlern aus der Region vor allem historische Blaulichtfahrzeuge aller Hilfsorganisationen zum "Stelldichein" mit der Museumseisenbahn.

Als lohnender "Hingucker" wird die kleinste erhaltene Dampflokomotive, die für Meterspurgleise gebaut wurde, auf der Strecke der Selfkantbahn verkehren. Sie gehört einem privaten niederländischen Eigentümer und wurde von einer Fachwerkstatt in Großbritannien in langwieriger Arbeit liebevoll hergerichtet.

An beiden Pfingsttagen sind mehrere Dampfzüge zwischen den Bahnhöfen Geilenkirchen-Gillrath (an der B56) und Gangelt-Schierwaldenrath mit unterschiedlicher Fahrzeug-Zusammenstellung unterwegs. Der erste Zug fährt jeweils um 10.15 Uhr ab Schierwaldenrath. Danach sind die Züge im Stundentakt unterwegs. Der letzte Zug, ein historischer Dieseltriebwagen, setzt sich um 18.05 Uhr ab Schierwaldenrath in Bewegung.

In der großen Fahrzeughalle am Bahnhof Schierwaldenrath können die Besucher eine einzigartige Sammlung historischer Schienenfahrzeuge aus allen Epochen der deutschen Kleinbahngeschichte und die Ausstellung "Ein Jahrhundert Verkehrsschilder in Deutschland" besichtigen. Weiterhin im Programm: Vorführung von Baumaschinen und Lkw aus den 60er Jahren (ehemaliges Tonröhrenwerk in Geilenkirchen-Gillrath), Besichtigung einer Modellbauanlage der Spur 0 und einer LGB-Anlage, Modellbahnflohmarkt etc.

Für das leibliche Wohl sorgen die bewirtschafteten Büfettwagen in den Zügen und das Restaurant "Zur Selfkantbahn" in Schierwaldenrath.

Weitere Infos gibt's unter Telefon 0241-82369 (Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e.V.) oder 02454-6699 (Kleinbahnmuseum Selfkantbahn).
www.selfkantbahn.de


Spargelfahrten mit der Selfkantbahn

Abschließend noch ein Tipp für Eisenbahnfans und Spargelliebhaber: Die geruhsame Fahrt in einem historischen Dampfzug der Museumseisenbahn lässt sich zu bestimmten Terminen mit einem opulenten Spargelessen, gekrönt von einem edlen Tropfen, verbinden. Startpunkt ist an einem der beiden Bahnhöfe (Gillrath oder Schierwaldenrath). Unterwegs gibt es ein Begrüßungsgetränk im Büfettwagen. Das Spargelmenü wird im Restaurant "Zur Selfkantbahn" am Bahnhof Schierwaldenrath serviert. Es gibt Spargelcrèmesuppe, Spargel mit neuen Kartoffeln und Schweinefilet oder Schinken (oder beides). Der Spargel kommt dabei natürlich frisch aus der Spargelregion Heinsberg auf den Tisch. Das Pauschalangebot umfasst beliebig häufige Fahrten mit den Dampfzügen der Selfkantbahn, das Begrüßungsgetränk im Zug sowie das Spargelmenü.

Folgende Termine stehen noch an: 26. Mai, 30. Mai, 2. Juni, 9. Juni, 16. Juni, 23. Juni; Preis: 29 Euro (Erwachsene), 14.50 Euro (Kinder bis einschließlich 15 Jahre).

NA!? WO? 16/05/2013
Nationalpark Eifel: Premiumwege sind das Erfolgsrezept in Sachen "boomender Wander-Tourismus".

Gut neun Jahre nach der Nationalpark-Ausweisung hat der Wander-Tourismus in der Eifel seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Qualifizierung der Wandwege ist so gut wie abgeschlossen und dient als bestes Indiz dafür, dass sämtliche Protagonisten an einem Strang gezogen haben - von der Nationalparkverwaltung über die touristischen Arbeitsgemeinschaften und Verbände bis hin zum Eifelverein, Naturpark Hohes Venn - Eifel e.V., zertifizierten Nationalpark-Gastgebern und Vertretern des öffentlichen Personennahverkehrs. Als Premiumwanderwege erfreuen sich der Eifelsteig und der Wildnis-Trail größter Beliebtheit - der NA!?-Wandertipp für lohnende Touren direkt vor der Haustür.

Vom flachen Norden bei Aachen über das Hohe Venn, durch das einsame Rurtal, vorbei an imposanten Stauseen, dem Nationalpark Eifel, über die Kalk- und Vulkaneifel bis hin zur Südeifel und in die Römerstadt Trier führt der Eifelsteig in 15 Etappen von 14 bis 29 Kilometer Länge durch die unterschiedlichsten Regionen der Eifel und offenbart dem Wanderer eine nur unzureichend bekannte Landschaft. 313 Kilometer Eifelsteig - das sind 313 Kilometer abwechslungsreiche und naturnahe Wege, grandiose Aussichten (Eifel-Blicke) und eine Vielzahl an Formationswechseln.

Seinem Motto "Wo Fels und Wasser Dich begleiten" wird der Eifelsteig in jeder Hinsicht gerecht: Der Steig führt durch zahlreiche Täler, in denen kleine Bäche plätschern, er streift klare Stauseen, Talsperren und die "Augen der Eifel", die Maare. In Gerolstein begrüßen die schroffen Dolomitfelsen den Wanderer, im tal der Lieser führt der schmale Steig an hervorspringenden Felsen vorbei. Auch auf den letzten Kilometern wird die Symbiose aus Fels und Wasser besonders deutlich: Im Butzerbachtal bestimmen kantige Steinquader und scharfe Gesteinskanten den Lauf des gleichnamigen Baches. Mittels Hängebrücken entkommt man hier dem kühlen Nass. Wandern auf dem Eifelsteig verspricht Spannung, Abenteuer aber auch Erholung und Spaß.

Auch virtuell hat der Eifelsteig bereits Stellung bezogen: Auf www.eifelsteig.de hat man die Möglichkeit, sich von Daheim aus umfassend über die Etappen zu informieren und seine individuelle Wandertour auf den Eifelsteig zu planen. Übernachtungsmöglichkeiten und handfeste Tipps links und rechts der Wegstrecke runden die Internetpräsenz ab.


Noch ursprünglicher ist der Wildnis-Trail, der auf vier Tagesetappen von Monschau-Höfen nach Hürtgenwald-Zerkall führt. Dabei legt man täglich zwischen 18und 25 Kilometer auf teilweise sehr anspruchsvollen Strecken zurück, die mit dem Trail-Symbol einer Wildkatze sehr gut markiert sind. Wer darauf hofft, auf seiner Wanderung vielen Menschen zu begegnen, sollte sich nicht für den Wildnis-Trail entscheiden. Gleichgesinnte und andere Freizeitsportler trifft man lediglich in der Nähe der Start- und Zielpunkte an. Mutterseelenallein lässt sich die Gegend im Nationalpark Eifel erleben. Neben atemberaubenden Ausblicken verdankt der Wildnis-Trail seinen Namen schließlich der ursprünglichen Naturbelassenheit. Ein Verdienst insbesondere der Nationalparkverwaltung um Michael Lammertz: "Wenn der Wildnis-Trail nicht nur zur nachhaltigen touristischen Entwicklung beiträgt, sondern auch das Verständnis für den Schutz der Natur fördert und den Menschen für die Nationalparkl-Philosophie 'Natur Natur sein lassen' begeistert, ist das Ziel erreicht, welches ich mir mit der Idee 'Wildnis-Trailö' gesetzt habe."

Ein touristisches Arrangement zu der ganz speziellen, 85 Kilometer lange Nationalpark-Durchquerung (mit Übernachtungen, Gepäcktransport etc.) kann bei der "Monschauer Land Touristik" unter Telefon 02473-9377-0 oder per E-Mail unter angefragt werden. Der Wildnis-Trail (www.wildnis-trail.de) ist auch als anerkannter Bildungsurlaub buchbar. Abschließend noch ein Tipp: Für die anspruchsvolle regionale Küche mit ihren Eifeler Spezialitäten sollte man sich ausgiebig Zeit gönnen.


Bleibt zum Schluss noch die Frage, warum sich der Nationalpark Eifel überhaupt "Nationalpark" nennen darf. Was ist denn eigentlich schützenswert? Eine Fragestellung, über die sicherlich noch viele "Einheimische" stolpern würden. Hier ein kleiner "Crashkurs": Für den Nationalpark gelten die fachlichen Ziele der "International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources IUCN". Demnach gilt, dass mindestens 75 Prozent der Nationalparkfläche innerhalb von 30 Jahren nach Gründung der Natur - das heißt ohne menschliche Nutzung - überlassen werden.

Der Nationalpark Eifel schützt den vom atlantischen Klima geprägten Hainsimsen-Buchenwald, der bis heute in Teilen der Nordeifel erhalten geblieben ist und ursprünglich die gesamte Eifel und große Teile Mitteleuropas bedeckte. Das Gebiet des Nationalparks Eifel ist ca. 10.700 Hektar groß, grenzt im Nordwesten an den Rurstausee und umfasst die angrenzende Urfttalsperre, den ehemaligen Truppenübungsplatz Vogelsang, jedoch nicht die im Konversionsprozess befindliche Ordensburg. Über 900 gefährdete Tier- und Pflanzenarten haben ihren Lebensraum im Nationalpark Eifel, so unter anderem die Wildkatze, der Schwarzstorch und die in NRW seltene Mauereidechse. Rund 240 Kilometer Wanderwege stehen Naturfreunden offen. Radsportler dürfen davon 104 Kilometer und Reiter 65 Kilometer nutzen. Tendenz steigend!

NA!? WAS? 15/05/2013
NetAachen-Domspringen: "Save the date" - den 4. September sollte man sich unbedingt vormerken.

"Save the date!" Was sich im herkömmlichen Sprachgebrauch längst eingebürgert hat, dient im hier vorliegenden Fall der konkreten Aufforderung, die Abendstunden des 4. Septembers nicht anderweitig zu verplanen. Man könnte eine Menge verpassen: Zum Beispiel das Wiedersehen mit den nationalen und internationalen Topstars der Leichtathletik-Szene, sportliche Höhenflüge, einen spannenden Wettkampf und nicht zuletzt eine kaum zu übertreffende Atmosphäre beim vielleicht schönsten Stabhochsprung-Event der Welt.

An diesem Mittwoch wird sich der sonst so beschauliche Katschhof zum neunten Mal in Folge in einen pulsierenden Hexenkessel verwandeln. Das NetAachen-Domspringen hat sich längst als absolutes Highlight im Terminkalender vieler Aachener etabliert und wird auch zur Neuauflage für Sport auf allerhöchstem Niveau (im wahrsten Sinne des Wortes) stehen - und das bei freiem Eintritt.

"Wir möchten mit der Unterstützung des Domspringens unser Engagement für den Sport, die Stadt Aachen und die Region unterstreichen", so NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider: "Deshalb war es für uns selbstverständlich, diese einzigartige Sportveranstaltung auch in diesem Jahr wieder stattfinden zu lassen!"

Und einzigartig ist das Domspringen tatsächlich. Rückblende - Mittwoch, 5. September 2012: Mit einem strahlenden Lachen hält sich Björn Otto an der Tafel fest, auf der die "magischen" Zahlen 06 und 01 zu sehen sind. 6,01 Meter - die weltweit beste Stabhochsprung-Leistung im Olympia-Jahr.

Die faszinierende Flugshow des heute 35-Jährigen versetzte 5000 Fans in Euphorie, schließlich wurden sie Augenzeugen, wie der gefeierte Star des Abends den 15 Jahre alten deutschen Rekord von Tim Lobinger um einen Zentimeter verbessern konnte.

Klar also, dass das NetAachen-Domspringen für den gebürtigen Frechener einen besonderen Stellenwert genießt: "Die Atmosphäre ist einzigartig und das Publikum so nah dran wie sonst nirgendwo. Das pusht uns Springer!"

Auch die 9. Auflage am 4. September verspricht also wieder einen gleichermaßen spannungsgeladenen wie emotionalen Abend. "Als regionales Unternehmen freuen wir uns, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Aachen und der Region dieses großartiges Sport-Event einmal mehr ermöglichen zu können", so Andreas Schneider. Als kleiner "Appetithappen" kommt da der offizielle, 5:30-minütige YouTube-Mitschnitt vom NetAachen-Domspringen 2012 wie gerufen …

NA!? WAS? 14/05/2013
CHIO 2013: Königliche Eröffnungsfeier beim Weltfest des Pferdesports in der Soers.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren - 38 Tage noch bis zum Start des CHIO Aachen (21. bis 30. Juni): Das diesjährige Partnerland Dänemark macht die Eröffnungsfeier beim Weltfest des Pferdesports zur Königsdisziplin und kommt als eine der ältesten Monarchien Europas mit allem in die Soers, was das Königshaus zu bieten hat. Die berühmte goldene Kutsche der Königsfamilie wird ebenso bei der offiziellen Eröffnungsfeier am 25. Juni im Hauptstadion zu sehen sein wie die Königliche Leibgarde mit dem Musikcorps und rund 140 landestypischen Pferden. "Die Dänen", so hat Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV) festgestellt, "haben richtig Lust auf den CHIO Aachen."

Im Rahmen einer Pressekonferenz kündigte Turnierdirektor Frank Kemperman eine spektakuläre Eröffnungsfeier mit "Danish Dynamite" an. Beeindruckend werden die Auftritte des Gardehusarregiments und der Königlichen Leibgarde mit dem angegliederten Musikcorps sein. Diese bilden die Garde des Dänischen Königshauses. Die königliche Leibgarde wurde vor über 350 Jahren gegründet und zeichnet sich durch ihre prunkvolle dunkelblaue Uniform aus. Die markante Bärenfellmütze und der Gardesäbel gehören ebenfalls dazu. Die CHIO-Eröffnungsfeier wäre undenkbar ohne Pferde, und diese gibt es in Dänemark reichlich. So kann das nordeuropäische Land auf eine lange Zuchttradition zurückblicken: Neben den berühmten Frederiksborgern, die älteste stammbuchgeführte Barockpferderasse der Welt, werden auch Dänische Warmblüter und Knabstrupper bei der Eröffnungsfeier im Hauptstadion einreiten.

Aber auch die FEI Europameisterschaften Aachen 2015, die vom 11. bis zum 23. August 2015 in Aachen ausgetragen werden, sind Thema bei der Eröffnungsfeier. Die Zuschauer dürfen auf ein effektvolles EM-Überraschungsbild gespannt sein.

Seit 100 Jahren gibt es das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) - Grund genug, sich bei der Eröffnungsfeier im großen Stil vorzustellen. So wird die Geschichte des DOKR mit seinen acht Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren, Reining, Distanzreiten und Para-Dressur lebendig werden. Etwa 60 Reiter von Ponykindern bis hin zu Championatskader-Mitgliedern wie Marcus Ehning und Ingrid Klimke demonstrieren, wie sich ihr Sport verändert und entwickelt hat. Auf den großen Leinwänden im Stadion zeigen Fotos und Filme die Höhepunkte des Pferdesports.

Für die Eröffnungsfeier am Dienstag, 25. Juni, 16.45 Uhr, gibt es noch Tickets. Diese können unter anderen an der Hotline 0241-917-1111 oder unter www.chioaachen.de bestellt werden. Online lassen sich die Karten direkt aus den 3D-Stadion-Panoramen heraus buchen. Wer das Spektakel nicht vor Ort erleben kann: Die Eröffnungsfeier wird im WDR live von 17 - 18 Uhr übertragen.

NA!? BRAVO! 08/05/2013
Janosch: Kunstakademie in Heimbach beherbergt eingängige Klassiker der Kinderbuchliteratur.

Mit seinen Figuren und Geschichten hat Janosch Generationen von Kindern in aller Welt begeistert. Seine in 41 Sprachen übersetzten Bildergeschichten trotzen jeglichem "Verfallsdatum", neue Fans wachsen immer wieder nach. Wegen ihres unnachahmlichen Stils ziehen die phantasievollen Zeichnungen des heute 82-jährigen Künstlers aber auch Erwachsene in ihren Bann. Noch bis einschließlich zum 26. Mai widmet die Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel (Kreis Düren) dem weltberühmten Illustrator und Knderbuchautor eine große Ausstellung: Unter dem Motto "Janosch - Bilder vom Leben" werden im historischen Ambiente der Burg Hengebach über 300 originale Bilder, Zeichnungen und Druckgrafiken gezeigt.

Ob der kleine Tiger und der kleine Bär, die Helden aus dem weltberühmten und preisgekrönten "Oh wie schön ist Panama", ob Kasper Mütze oder Emil Grünbär - die Figuren aus den weit über 150 Kinderbüchern des heute in Teneriffa lebenden Janosch (bürgerlicher Name: Horst Eckert) haben etwas ausgesprochenes Sympathisches aber auch Hintergründiges. Die in ihrer Reduktion auf den ersten Blick einfachen, aber zugleich eindringlichen Bilder zeichnen sich sowohl durch ihre markante Farb- und Formensprache als auch durch ihren ganz eigenen Stil aus, der nicht nach Perfektion strebt, sondern eher wie flüchtig skizziert wirkt.

Die legendäre "Tigerente" ist eine Paradebeispiel dafür. Die Bildgeschichten, in denen die kleine gelb-schwarz gestreifte Rollente meist als Begleiterin der anderen Figuren erscheint, sind nicht nur eingängig und ästhetisch, sondern auch alltäglich und zugleich tiefgründig. Ob in Arztkittel oder Anzug, mit verbundener Nase oder in bunten Hosen - die mit menschlichen Eigenschaften und Kleidungsstücken ausgestatteten Tiere spiegeln das pralle Leben mit Freud' und Leid, mit Freundschaft und Streit, mit Schulstress und Langeweile. Und nicht selten läuft alles auf eines hinaus: "Die Welt ist schön" und "Wer Freunde hat und nicht verzagt, kann alle Situationen meistern".

Die Ausstellung ist täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis 22 Uhr. Familienfreundlich sind auch die Eintrittspreise: Kinder und Jugendliche sehen die Bilder zum Nulltarif, Erwachsene zahlen 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Im Art-Shop gibt es zudem Janosch-Souvenirs für jeden Geldbeutel. Darunter ist auch das "Abenteuerland": 350 Bilder wurden eigens für die Schau in Heimbach aufgelegt (Stückpreis: 298 Euro).


Die Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel, für Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder "Deutschlands schönst gelegene Kunstakademie", bietet seit 2009 ein anspruchsvolles künstlerisches Bildungs- und Ausbildungsprogramm für alle Generationen an. Unter dem Motto "Neue Kunst in alten Mauern" werden Malerei, Skulptur, Keramik, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Film, Video und Performance als traditionelle und neue Gattungen der Bildenden Kunst gelehrt. Eingeladen sind Einsteiger und Fortgeschrittene sowie Interessierte, die sich für ein Studium an Staatl. Kunsthochschulen bewerben oder vorbereiten. "Willkommen sind aber auch professionelle Kunstschaffende, die sich in einer weiteren Gattung oder Technik schulen wollen", so Zehnder.

54 renommierte Künstlerinnen und Künstler aus 14 Nationen vermitteln als Dozentinnen und Dozenten künstlerische Techniken, geben Anregungen für Bildideen, begleiten die Arbeitsprozesse bis zum fertigen Objekt, motivieren und korrigieren. Es gehört zum Prinzip der Kunstakademie, dass alle Teilnehmer mindestens eine Arbeit fertigstellen und dass die Ergebnisse der Seminare in regelmäßig stattfindenden Werkschauen der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ein besonderes Augenmerk gilt der jüngeren Generation: In der Akademie für junge Leute oder in speziellen Workshops werden Kindern und Jugendlichen in Ferienfreizeiten anspruchsvolle Kunstkurse angeboten, die zum Teil mit Outdoor-Erlebnissen verbunden sind. Anspruchsvolle Kunstausstellungen (wie jetzt "Janosch") und Sonderprogramme runden das Angebot ab.

Weitere Infos zur Internationalen Kunstakademie Heimbach/Eifel (Programmheft etc.) gibt's unter Telefon 02446-80970-0 oder unter www.kunstakademie-heimbach.de

NA!? LOS! 08/05/2013
Alemannia: Vorläufiger Abschied vom Profi-Spielbetrieb - 2 x 2 VIP-Tickets letztmals zu gewinnen.

Seit dem jüngsten 0:1 beim Halleschen FC ist es traurige Gewissheit: Die Alemannia hat das Klassenziel in Liga 3 verfehlt. Eine einzigartige wirtschaftliche und sportliche Talfahrt endet in der Insolvenz und in der Regionalliga. Für zusätzliche Klarheit sorgte jetzt ein offener Brief, den die beiden bestellten Klubsanierer und Rechtsanwälte Prof. Dr. Rolf-Dieter Mönning (als vorläufiger Sachwalter) und Michael Mönig (als Geschäftsführer) via Homepage an alle Alemannen richtetenwww.alemannia-aachen.de. Demnach ist abzusehen, dass sich das Insolvenzverfahren über die gesamte Hinserie der kommenden Saison erstrecken wird. Der Aufbau eines Regionalliga-tauglichen Teams dürfte dadurch nicht einfacher werden.

Doch zurück im Hier und Jetzt: Am kommenden Samstag reist das Reserveteam des VfB Stuttgart zum letzten Heimspiel der Saison an. Die blutjunge Alemannia, die am 29. Mai ja auch noch das bedeutsame Mittelrhein-Pokalendspiel gegen den SC Fortuna Köln zu bestreiten hat, wird noch einmal alles dran setzen, dem treuen Anhang einen versöhnlichen Abschied aus dem Profi-Spielbetrieb des Deutschen Fußball-Bundes (ab Sommer wird der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband zuständig sein) zu bescheren. Der Klassenerhalt war für diesen abgespeckten und mit Jungs aus dem Mittelrheinliga-Kader der 2. Mannschaft aufgestockten Kader einfach eine zu hohe Bürde. Halten wir es mit dem Schlusswort des eingangs erwähnten Briefes: "Wir kommen wieder!" Auf einen konkreten Zeitpunkt dieses Versprechens dürfte sich momentan allerdings niemand festlegen wollen.

Wir ziehen das "Ding" gemeinsam mit den Schwarz-Gelben durch: NetAachen verlost für die Partie gegen den VfB Stuttgart II am Samstag, 11. Mai, 13.30 Uhr, 2 x 2 VIP-Tickets (Business Seats + Parkkarte) sowie 2 x 2 Tribünenkarten. Mitmachen ist ganz einfach: E-Mail an redaktion@na.de (bitte unbedingt Telefonnummer mit angeben) und mit ein bisschen Glück zwei Tickets gewinnen. Mailschluss ist am Freitag, 10. Mai, 12 Uhr. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt - die Tickets liegen dann abholbereit bei der NetAachen (Grüner Weg 100).

NA!? wünscht "vööl Jlöck"!

NA!? LOS! 06/05/2013
Volleyball: Marek Rojko tritt bei den "Ladies in Black" die Nachfolge von Stefan Falter an.

Die Enttäuschung über eine sportlich missratene Saison hat sich längst verflüchtigt; ganz Aachen freut sich auf ein weiteres Jahr im Oberhaus der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). Da kommt die erste Personalentscheidung gerade recht: Marek Rojko heißt der neue Trainer der "Ladies in Black". Der 35-jährige Slowake, der in Aachen einen Dreijahresvertrag erhält, tritt die Nachfolge von Stefan Falter an und war der absolute Wunschkandidat der Teamleitung.

Die Vita des jungen Trainers ist beeindruckend: Von 2005 an führte er die Mannschaft von Doprastav Bratislava zu zahlreichen slowakischen Pokalsiegen (2008, 2009, 2011, 2012) und Meisterschaften (2009, 2012) sowie zu etlichen Europapokal-Teilnahmen (zuletzt Achtelfinale beim Challenge-Cup). Im Damenbereich wurde er dreimal hintereinander (2009 – 2011) zum "Trainer des Jahres" gekürt.

Mit slowakischen Jugendnationalteams gelangen Rojko immer wieder beachtliche Erfolge, so dass er nahezu optimale Voraussetzungen für die Neuausrichtung des Aachener Damen-Volleyballs mitbringt. Die Zielsetzung dabei: Junge Spielerinnen erfolgreich und nachhaltig im Spitzensport fördern bzw. etablieren.

Auf NA!?-Anfrage zeigte sich auch Karolina Bednarova von der Neuverpflichtung auf der sportlichen Kommandobrücke angetan: „Er ist genau der richtige Mann, um in Aachen etwas zu bewirken!“ Für Rojko wird es in den kommenden Monaten in erster Linie darum gehen, mit den Verantwortlichen einen schlagkräftigen Kader für die am 16. Oktober beginnende Bundesliga-Saison 2013/2014 zusammenzustellen.

"Wir können gegen Klubs wie Dresden, Schwerin oder andere im Kampf um große Namen bei den Spielerinnen finanziell nicht mithalten", so Bundesliga-Obmann Reinhard Strauch in den "Aachener Nachrichten": "Mittelfristig werde Aachen daher die Rolle als Ausbildungsverein zukommen. Strauch: "Unser Ziel ist aber dennoch der Klassenerhalt!"

NA!? WER? 03/05/2013
E-Mail an ...: "POWERman" Bernd Steinbrecher antwortet spontan, direkt und ohne Umschweife.

Mit "E-Mail an ..." wendet sich NA!? an Menschen aus der Region Aachen, Düren und Heinsberg - von allseits bekannten Persönlichkeiten aus sämtlichen Bereichen der Gesellschaft bis hin zu netten Mitmenschen, die sonst eher nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, um sie mal von einer ganz anderen Seite vorzustellen.

"Mach es mit Power - oder lass es." Dieser Claim findet sich auf der Website der Werbeagentur POWER + RADACH. Bernd Steinbrecher und sein Team liefern kreative Energie für Marken mit Anziehungskraft und stehen für konzeptionsstarke Werbung aus Aachen, für Aachen und weit über Aachen hinaus. Unseren NA!?-Fragebogen beantwortete der geschäftsführende Gesellschafter spontan, direkt und ohne große Umschweife. Das "Aus-dem-Bauch-heraus"-Ergebnis hat es in sich: Das Eifelgewächs, seit über einem Jahrzehnt in allen Fragen der Werbung und Unternehmenskommunikation tätig, ist für eine gute Tasse Kaffee immer zu haben, würde für 24 Stunden gerne mal in die Haut seiner Partnerin schlüpfen und gesteht sich schonungslos eine miserable Rückhand im Tennis ein. Als "Jüngelchen" ist er sogar Geheimnisträger: Das Sauerbraten-Rezept seiner Mutter würde er unter keinen Umständen verraten.

Worüber können Sie lachen?
Über die 1LIVE-O-Ton-Charts und nahezu jeden Gedankengang, den Dieter Nuhr formuliert

Was bedeutet Ihnen Erfolg?
Als Werbeagentur ist unserem Team zuallererst der Erfolg unserer Kunden wichtig. Für mich persönlich bedeutet Erfolg Anerkennung und Antrieb zugleich.

Welche historische Persönlichkeit bewundern Sie?
Franziskus - und das hat nichts mit unserem neuen Papst zu tun. Vielleicht eher mit dem Gymnasium, auf dem ich mein Abitur gemacht habe. Er steht für mich für die Besinnung auf das Wesentliche im Leben. Und es tut sehr gut, sich ab und an daran zu erinnern, was das ist.

Wovor haben Sie Angst?
Vor schweren Krankheiten, die meine Lieben ereilen könnten. Und davor, dass mein FC es nie mehr wieder in die 1. Bundesliga schafft ...

In wessen Haut würden Sie gerne mal für 24 Stunden schlüpfen?
In die meiner Partnerin, die gerade schwanger ist. Das wüsste ich dann doch zu gerne mal, wie sich das anfühlt.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?
Kaffee. Anschließend gerne noch einen Kaffee. Und zum Abschluss vielleicht noch einen Kaffee. Scherz beiseite: In der Woche fällt das Frühstück leider zu oft aus. Am Wochenende darf es dafür dann gerne üppig und genießerisch lange sein - mit allem was die regionale Küche hergibt.

Was ist Ihnen peinlich?
Meine Rückhand beim Tennis

Welcher ist Ihr Lieblingsfilm?
Ein Fisch namens Wanda - zauberhaft skurriler, zeitloser britischer Humor

Welches Buch liegt zur Zeit auf Ihrem Nachttisch?
Dieter Nuhr, Der perfekte Tag; und: So geht das! Papa

Was bedeutet Schönheit für Sie?
Ein vor Freude und Glück strahlendes Gesicht zu sehen - egal in welchem Alter

Worauf sind Sie stolz?
Auf mein Team - im Büro und besonders zu Hause

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Sauerbraten nach Art meiner Mutter - mit einer Soße, die kalorisch den Super-GAU darstellt, aber unfassbar lecker ist

Was können Sie nicht mehr hören?
Hiobsbotschaften vom TIVOLI ...

Was verschieben Sie am liebsten auf den nächsten Tag?
Den Beginn einer Diät

Was bringt Sie in Rage?
Sprachen wir nicht schon von meiner Rückhand? :-) Jede Form von Ungerechtigkeit

In welchem Land könnten Sie sich vorstellen zu leben und warum?
An einem österreichischen Bergsee - im Sommer herrlich erfrischend, im Winter fantastisch nah an der Piste

Welches Sprichwort hat für Sie eine Bedeutung?
Der frühe Vogel fängt den Wurm - weil ich zu den Frühaufstehern gehöre und gerne die ersten ruhigen Stunden des Tages für die Arbeit nutze

Wie könnte der Titel ihrer eigenen Biographie heißen?
Falls der FC es wirklich nicht mehr schafften sollte: Geißbock-Blues; oder vielleicht doch eher "Jüngelchen" - so nennt mich jedenfalls meine Mutter bis heute auf den Tag

Welchen Beruf wollten Sie als Kind ergreifen?
Lehrer - es kam dann doch anders und darüber bin ich sehr froh

Haben Sie einen Lebenstraum?
Mit meinen Lieben gesund und glücklich leben

Was war ihr letzter Online-Kauf?
Ein T-Shirt

Was würden Sie niemals in einem Social Network posten?
Das Sauerbraten-Rezept meiner Mutter

NA!? LOS! 02/05/2013
Volleyball: Klein bleibt, Mattson kommt - evivo Düren will den nächsten Schritt machen.

Mit jeder Personalie wächst die Vorfreude auf die neue Saison: Nach den Vertragsverlängerungen mit Kapitän Jaromir Zachrich und Georg Klein (beide Mittelblock) konnte Volleyball-Bundesligist evivo Düren jetzt auch den zweiten Neuzugang dingfest machen: Erik Mattson (22) heißt der neue Abwehrchef, der somit die Nachfolge seines kanadischen Landsmanns Blair Bann antritt. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine bärenstarke Mannschaft haben werden", verfolgt der zuletzt auch von anderen Bundesligavereinen heftig umworbene Georg Klein ehrgeizige Ziel mit evivo. In beiden nationalen Wettbewerben peilt der 21-Jährige "einen erkennbaren Schritt nach vorne" an. Soll heißen: Halbfinale in der Bundesliga und Pokalfinale in Halle. "Georg ist bei uns zum Stamm- und Nationalspieler geworden", so evivo-Coach Michael Mücke: "Hier bekommt er die nötige Spielpraxis und kann weiter reifen!"

Der 28-Jährige Jaromir Zachrich geht in seine vierte Saison im Dürener Trikot. Zachrich selbst musste nicht lange überlegen, bis seine Entscheidung feststand: "Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt. Warum sollte ich also weggehen?" Der Begriff Volleyball-Familie sei in Düren keine hohle Floskel, sondern gelebte Wirklichkeit. Ein weiterer Grund für den schnellen Abschluss der Verhandlungen sei die vergangene Saison gewesen: "Da hat man gesehen, wie groß das Potenzial in Düren ist. Wenn da eine Mannschaft auf dem Feld steht, die mit Leidenschaft spielt, dann begeistert sie das Publikum." Düren sei als Volleyball-Standort auf einem gutem Weg. "Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass hier etwas Großes aufgebaut wird", so der 2,01 Meter große Spieler.

Für Erik Mattson - zuletzt zum besten Libero der kanadischen Hochschulliga gewählt - beginnt mit evivo Düren ein neues Abenteuer. Vier Jahre lang spielte er für die "Golden Bears", die Hochschulmannschaft von Alberta. Sein Sport-Studium hat er abgeschlossen. "Jetzt will ich in Sachen Volleyball den Sprung auf das nächste Level schaffen", so der Neuzugang. Dass Düren seine erste Profi-Station wird, hat mit dem guten Ruf zu tun, den evivo bei kanadischen Volleyballern genießt. "Ich bin mit Blair Bann befreundet. Er hat mir geraten, nach Düren zu gehen." Mattson freut sich auf seinen künftigen Verein, nicht nur, weil er mit seinem kanadischen Landsmann und Nationalspieler Ciaran McGovern in einem Team stehen wird: "Ich habe so viele gute Dinge gehört, dass ich es kaum erwarten kann, bis es los geht." Bis dahin nimmt Mattson am Trainingslager der kanadischen Nationalmannschaft teil, um sich auf lange Sicht einen Platz in der A-Nationalmannschaft zu erarbeiten. Wie viel Qualität der Neue mitbringt, hat auch Trainer Michael Mücke beim Video-Studium festgestellt: "Mir ist sofort aufgefallen, dass er sehr stark ist, wenn er aus der Abwehr zuspielen muss. Auch in allen anderen Bereichen hat er viel Potenzial. Wir haben einen guten Jungen verpflichtet."

Der Dürener Kader für die Saison 2013/14 (Stand: 2. Mai): Ciaran McGovern (Zuspiel), Jaromir Zachrich, Georg Klein (beide Mittelblock), Sebastian Gevert (Diagonal), Dennis Barthel (Außenangriff), Erik Mattson (Libero)

NA!? KLAR! 30/04/2013
FTTC-Ausbau: In Verlautenheide hat sich ein umweltschonendes Verfahren bestens bewährt.

Voraussichtlich ab Juni können Privat- und Geschäftsleute in Verlautenheide mit Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s im Internet surfen. NetAachen schließt den Ortsteil an sein Glasfasernetz an. "Die von uns genutzte Technik nennt sich FTTC, Fibre to the curb", erläutert Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen: "Hierbei gehen wir mit unserem Glasfaserkabel bis zu den einzelnen Verteilerkästen in Verlautenheide und verkürzen dabei die bis in die einzelnen Haushalte laufenden Kupferstrecken erheblich." So lassen sich Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s erreichen - ein Vielfaches von dem, was bisher in Verlautenheide möglich war. Gesagt, getan: Nach dem letzten Bodenfrost konnte unlängst mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Nach genauen Überprüfungen und Abwägungen konnten für Verlautenheide sogar einige Teilbereiche für das Spülbohrverfahren (anstelle der offenen Bauweise) ausgewiesen werden.

Die spezielle Verlegetechnik, ein unterirdischer Rohrvortrieb, erweist sich dabei als generell umweltschonend, weil sie nur punktuelle Eingriffe in die Ökologie verursacht. Lediglich im unmittelbaren Bereich der Startbaugrube werden geringfügige Eingriffe im öffentlichen Bereich verursacht. "In bestimmten Abschnitten haben eine Reihe von Gründen für den Einsatz der steuerbaren Technik gesprochen", erläutert NetAachen-Projektleiter Helmut Cajet das in erster Linie für die Anwohner stressreduzierte Verfahren: "Gegenüber der offenen Bauweise zählen hierzu vor allem die niedrigeren Baukosten, verkürzte Bauzeiten, auf ein Minimum reduzierte Erd- und Verkehrsbewegungen sowie der Wegfall der Oberflächenwiederherstellung." Darüber hinaus könne man nervige Sperrungen, Umleitungen oder Ampelanlagen zumindest eindämmen. "Überlegenswert sind Spülbohrungen besonders bei Längsverlegungen mit nur einem Rohr und Teilabschnitten bis zu 100 Metern", so Michael Gayer, Technischer Leiter bei der NetAachen.

NA!? war bei den Experten vor Ort und ließ sich in der Waldstraße über das "Horizontal-Spülbohrverfahren mit Schlagunterstützung" aufklären. "Die Bohrgerätewahl richtet sich nach der Bohrlänge, dem zu verlegenden Rohrdurchmesser und der Beschaffenheit des Bodens", so Alex Thiel, Fachingenieur für Spülbohrungen, der die Arbeiten im Auftrag der Philippen Tiefbau GmbH bewerkstelligt. In Verlautenheide werden zumeist 100-Meter-Abschnitte bis zur nächsten Baugrube in Angriff genommen, was im Vorfeld akribische Planungen und Recherchen voraussetzt. Dazu gehören Vorerkundungsmaßnahmen des Trassenbereichs in Bezug auf zu umgehende Fremdleitungen und die Beschaffenheit des Bodens. "Hier in Aachen gibt es unzählige verschiedene Bodentypen", weiß Alex Thiel: "Dennoch sind wir für nahezu alle Fälle gewappnet. Und wenn nicht, bleibt in letzter Instanz die Möglichkeit, eine Art Zwischenbaugrube auszuheben."

Die penibel genau einzuhaltende Bohrrichtung erfolgt nach dem Sender-Empfänger-Prinzip und ist die Aufgabe von Dipl.-Ing. Franziska Spinner. Sie überwacht permanent den Lauf des Bohrkopfs, protokolliert die gemessenen Werte und übermittelt Steuerkorrekturen per Funk an Alex Thiel. Dem Maschinenführer, der Bauingenieurwesen an der FH Aachen studiert hat, merkt man mit jeder Erläuterung an, dass so eine Spülbohrung für ihn weit mehr als ein alltäglicher Job ist, schließlich - so Thiel - komme Beruf ja von Berufung.

Der Einsatz von Bentonit, eine flüssige Mischung aus verschiedenen Tonmaterialien, erleichtert den Rohrvortrieb und -einzug, verfestigt das Bohrloch und sorgt dafür, dass der Abraum nach hinten in die Startgrube gespült wird. In schwierigen Böden mit grobkörnigen Bestandteilen und größeren Steineinschlüssen oder Einlagerungen von Bauschutt kann es dennoch hin und wieder Beeinträchtigungen geben. Dann kommt das in die Bohranlage eingebaute Schlagwerk zum Einsatz, das zugeschaltet werden kann, wenn der Bohrfortschritt ins Stocken gerät. "Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um die Zertrümmerungskraft eines Verdrängungshammers", so Thiel, der auf einen nunmehr 20-jährigen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Bei normalem Verlauf schlägt jeder 100-Meter-Abschnitt mit zweieinhalb Arbeitstagen zu Buche; die Startgrube wird dann umgehend geschlossen.

"Insgesamt werden ca. vier Kilometer Glasfaserkabel in vorhandene und neue Lehrrohrtrassen eingezogen", verdeutlicht Projektleiter Helmut Cajet (Netzbau/Infrastruktur bei der NetAachen) die Größenordnung des FTTC-Ausbaus in Verlautenheide: "Zusätzlich verlegen wir ca. 150 Meter 100-paarige Kupferkabel zwischen den neun neuen Datengehäusen und den bereits bestehenden Kabelverteilerschränken."

Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten freut sich bereits auf das schnelle Netz: "Wir sind froh, in NetAachen einen ortsansässigen Partner gefunden zu haben, der Verlautenheide mit einem modernen Telekommunikationsnetz versorgt." Läuft alles weiterhin nach Plan, kann der Aachener Ortsteil schon im Juni an die "Datenautobahn" angeschlossen werden.

NA!? WAS? 30/04/2013
NetRace 2013: Dürener "Power-Girls" beweisen ein geballtes Maß an Medienkompetenz.

Sie haben ihrem selbst gewählten Namen alle Ehre gemacht: Die "Power-Girls", allesamt Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 des Dürener St.-Angela-Gymnasiums, besitzen offenkundig ein geballtes Maß an Medienkompetenz. Bestes Indiz dafür: Platz 1 beim NetRace 2013, dem nunmehr zum sechsten Mal ausgetragenen Online-Wissenswettbewerb von NetAachen, Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten. Die dazugehörige 1000-Euro-Siegprämie überreichte NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider in Form eines überdimensionierten Schecks. Insgesamt waren im November des vergangenen Jahres 250 Teams aus 80 weiterführenden Schulen der Region an den Start gegangen.

Schon vor dem Finale der besten zehn Teams war für die Dürener Gymnasiastinnen abzusehen, dass sie ganz gut im Rennen liegen könnten. "Mit dem Gesamtsieg haben wir dennoch nicht gerechnet, umso mehr freuen wir uns jetzt", so "Power-Girl" Lea Kluger. Auf sie und ihre sechs Teamkolleginnen kommt jetzt ein weiteres, wenn auch "Luxus-Problem" zu: "Wir haben uns noch gar keine Gedanken gemacht, wofür wir das Geld ausgeben oder wie wir es aufteilen." Schon im Differenzierungsbereich der Klassen 8 und 9 besuchten die NetRace-Siegerinnen 2013 gemeinsam einen Informatik-Kurs und machten dabei hilfreiche Erfahrungen in der Beherrschung von Suchwerkzeugen und Internettechnik. Die Aufgaben des aktuellen Wettbewerbs wurden untereinander aufgeteilt - tauchten Fragen im grundsätzlichen Verständnis auf, stand Informatik- und Chemie-Lehrer Hans-Dieter Offermann erläuternd zur Seite. "Wir sind sehr ehrgeizig rangegangen und haben uns auch gegenseitig unter Druck gesetzt", skizziert Lea Kluger die akribischen Recherche-Arbeiten der 15- und 16-jährigen "Power Girls" nach: "Da wurde auch schon mal auf die ein oder andere Antwort beharrt." Im Endeffekt seien aber alle Lösungen im Konsens und per E-Mail an das für Organisation und Ablauf zuständige medienpädagogische Institut "Promedia Maassen" (Alsdorf) verschickt worden. Und das nicht nur in rekordverdächtiger Zeit (ca. drei Stunden): Die gleichermaßen schnellen wie schlauen St.-Angela-Schülerinnen erreichten als einziges Team in beiden Finalrunde die maximale Punktzahl.

Als besonders knifflig erwies sich eine Frage zu einem ganz speziellen Stuhl der schwedischen Möbelhaus-Kette Ikea und dem dazugehörigen Designer, den man über viele Umwege erst im New Yorker "Museum of Modern Art" ausfindig machen konnte. "Generell haben wir gelernt, dass das erste gefundene Ergebnis nicht immer das richtige sein muss", so Lea Kluger: "Viele Sachverhalte bedürfen schon eines genaueren Hinsehens." Im nächsten Jahr werden die Mädels von der Dürener Bismarckstraße auf jeden Fall als Titelverteidiger ins Rennen gehen. "Das NetRace hat super viel Spaß gemacht. Wir haben uns noch nie so angespornt gefühlt“, spricht Lea Kluger für ihre Freundinnen Christina Klinkhammer, Alina H., Jacqueline Robens, Kathrin Heiss, Milena Rey und Lara Stumm: „Im Nachhinein war es zwar ganz schön nervenaufreibend, doch dafür kann man ja auch eine Menge erreichen!“

Die Endplatzierungen wurden am Samstag von Bernd Büttgens (Zeitungsverlag Aachen), Andreas Schneider (NetAachen) und Wilhelm Maassen (Promedia Maassen) im historischen Gewölbekeller des Aachener Rathauses bekannt gegeben. Im Vorfeld konnten die ca. 80 Schülerinnen und Schüler der zehn Gewinner-Teams kleinere Preise bei einer realen Stadt-Rallye mit Bleistift und Papier gewinnen. Beim eigentlichen NetRace wurden dann Geldprämien in einer Gesamthöhe von 4.500 Euro (Plätze 1 bis 10) ausgeschüttet.


Platzierungen NetRace 2013:

  1. Platz: "Power-Girls", St.-Angela-Gymnasium Düren
  2. Platz: "Selfkantpros", Selfkantschule, Selfkant

  3. Platz: "Spürnasen", Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen
  4. Platz: "Sixpack", Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

  5. Platz: "interwebtion", Berufskolleg E.S.T. Geilenkirchen
  6. Platz: "Ökobrötchen", Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße Stolberg

  7. Platz: "beRoot", Städtisches Gymnasium am Wirteltor Düren
  8. Platz: "KGH Speedstar", Kreisgymnasium Heinsberg

  9. Platz: "Uschi-Bären", Privates St.-Ursula-Gymnasium Aachen
10. Platz: "Black People", Gymnasium Baesweiler

Online-Artikel der Aachener Nachrichten: "NetRace 2013: Ein Sieger und zehn Gewinner"

NA!? KLAR! 26/04/2013
Boys'Day: Robin Kracht (12) erlebte mit Papa Udo einen "spannenden NetAachen-Service-Tag".

Was es heißt, komplexe Technikschränke mit einer neuen Stromversorgung auszustatten oder den kompletten Aufbau eines Anlagenanschlusses zur späteren Portierung vorzunehmen, das hat am Donnerstag der 12-jährige Robin beim "Boys’Day" im "Field Service" (Außendienst/Kundendienst) der NetAachen erlebt: ganz praxisnah als Handlanger seines in diesem Metier bestens bewanderten Vaters Udo Kracht. Die NetAachen beteiligte sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion "Boys’Day" - ein Pendant zum parallel stattfindenden "Girls’Day". Jungen haben an diesem speziell ausgewiesenen "Zukunftstag" die Möglichkeit, je nach Interessenslage in bestimmte Berufsfelder hineinzuschnuppern.

Es war kein gewöhnlicher Donnerstagmorgen bei Familie Kracht in Würselen. Die Schultasche blieb in der Ecke liegen, für den "Vater-und-Sohn-Tag" reichte eine gemeinsame Butterbrotsdose. Die Anspannung beim Filius des Hauses war greifbar, schließlich hatte Robin zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierte Vorstellung davon, was ihn später am Grünen Weg 100 und an den verschiedenen Einsatzorten erwarten würde. Was macht der Papa genau? Wie läuft so ein richtiger Arbeitstag ab? Und: Sind die Kollegen nett?

Fragen, die sich schnell verflüchtigen sollten. Von den "Mitarbeitern" um Teamleiter Daniel Rechenburg wurde der Tagesgast wie ein "Großer" empfangen, um kurzerhand dem Papa als Spannmann zur Seite gestellt zu werden. Robin wusste sich schnell nützlich zu machen, schließlich will so ein Service-Auto der NetAachen gemäß der "To-do-Liste" bestückt werden. An der Schanz, Haller-Berg - nach und nach wurden verschiedene Technikstandorte in Aachen, Hückelhoven und später auch Jülich angefahren, um neue Stromversorgungen zu installieren. In einem weiteren Einsatz ging es darum, einen Batterietest in Vorbereitung eines Zähleraustauschs vorzunehmen. Robin erlebte aber auch mit, dass sein Vater jederzeit dazu in der Lage sein muss, flexibel zu reagieren. "Entstörung geht vor Aufbau", erläutert Udo Kracht eine Firmen-Maxime: "Kundenbelange haben absolute Priorität, da muss man das technische Tagesgeschäft auch mal hinten anstellen."

"Der Tag hat super viel Spaß gemacht", so Robin nach der Rückkehr in den "heimatlichen Hafen" der NetAachen. Die Eindrücke gilt es jetzt sacken zu lassen. Für eine erste Einschätzung haben sie aber allemal gereicht: "Papa hat eine wichtige und spannende Arbeit – das könnte mir später auch mal gefallen." In der Klasse 6d der städtischen Realschule Würselen wird das Thema "Boys’Day" mit Sicherheit noch mal aufgegriffen. Dann hat Robin eine Menge zu erzählen.

Der "Boys'Day - Jungen-Zukunftstag" ist eine Aktion von "Neue Wege für Jungs" und wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. in Bielefeld bundesweit koordiniert. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Workshops und Trainings rund um Sozialkompetenzen und Rollenbilder ergänzen das Gesamtpaket.

www.boys-day.de

NA!? LOS! 25/04/2013
Alemannia: Mittelrhein-Pokalfinale erreicht, Heidenheim vor der Brust - 2 x 2 Tickets zu gewinnen.

Das Positive vorneweg: Mit einem hauchdünnen 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen Mittelrheinligist FC Wegberg-Beeck hat die Alemannia unter der Woche das Finale des Bitburger-Pokals erreicht. Endspielgegner im Bonner Nordpark wird mit dem SC Fortuna Köln der derzeitige Tabellenzweite der Regionalliga West sein. Gespielt wird voraussichtlich am Mittwoch, 29. Mai - der Sieger der Partie zieht als Vertreter des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) in die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2013/2014 ein und darf sich über garantierte Einnahmen in Höhe von rund 100.000 Euro freuen. Ligatechnisch sieht es dagegen weit weniger ambitioniert aus: Nach zuletzt nur einem mageren Pünktchen aus den letzten neun Spielen ist der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt.

Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bei nur noch vier ausstehenden Spielen (1.FC Heidenheim und VfB Stuttgart II zu Hause, Hallescher FC und VfL Osnabrück auswärts) 6 Punkte und ein um 13 Tore schlechteres Torverhältnis gegenüber den Stuttgarter Kickers - auch die größten Optimisten werden sich damit anfreunden müssen, dass die nahe Zukunft der sportlich und finanziell arg gebeutelten Alemannia in der Regionalliga liegen wird. Doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Soll heißen: Am kommenden Samstag ist auf dem TIVOLI noch einmal Profi- bzw. Drittliga-Fußball angesagt.

Und sind wir doch mal ehrlich: Die Herausforderung "Klassenerhalt" war für diesen abgespeckten und mit Jungs aus dem Mittelrheinliga-Kader der 2. Mannschaft aufgestockten Kader einfach eine zu hohe Bürde. Der wünschenswerte Erfolg droht auszubleiben, dennoch hat sich die Truppe um den standhaften Coach René van Eck tapfer gewehrt und verdient somit "unsere" Unterstützung im vorletzten Heimspiel der Saison.

Demnach verlost die NetAachen auch für die Partie gegen den 1.FC Heidenheim (mit dem Ex-Alemannen Frank Schmidt als Coach) am Samstag, 27. April, 14 Uhr, 2 x 2 Tribünenkarten. Mitmachen ist ganz einfach: E-Mail an (bitte unbedingt Telefonnummer mit angeben) und mit ein bisschen Fortuna zwei Tickets gewinnen. Mailschluss ist am morgigen Freitag, 26. April, 12 Uhr. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt - die Tickets liegen dann abholbereit bei der NetAachen (Grüner Weg 100).

NA!? wünscht "vööl Jlöck"!

NA!? KLAR! 24/04/2013
Cloud-Computing: NetAachen bietet individuell zugeschnittene Lösungen für Businesskunden an.

Daten außerhalb der Unternehmens-Firewall speichern – das war vielen IT-Managern bisher zu riskant. Der Umdenkprozess ist längst in Gang gesetzt, das dazugehörige Zauberwort heißt "Cloud-Computing" (deutsch etwa: Rechnen in der Wolke). Die NetAachen hat auch bei diesem Thema die Nase vorn: In partnerschaftlicher Kooperation mit der "synaix", Gesellschaft für angewandte Informations-Technologien mbH, wurden Cloud-Lösungen für Businesskunden entwickelt, die Unternehmen ein Höchstmaß an Flexibilität, Produktivität und Innovation bieten. "Wir halten für jeden Bedarf eine entsprechende Cloud-Strategie parat", so Ralf Hausburg, Leiter Vertrieb Geschäftskunden bei der NetAachen: "Die Kosten lassen sich dabei flexibel gestalten."

Mit einer Cloud-Lösung lassen sich Dokumente einfach organisieren und verwalten. Egal wo man sich gerade befindet: Der Zugriff ist zu jeder Zeit und für mehrere Mitarbeiter parallel von Computern, iPhones, iPads oder Android-Geräten möglich. Die Daten verlassen Aachen dabei nicht, sondern verbleiben in den Rechenzentren, die von NetAachen und "synaix" betrieben werden. Automatische Backup-Verfahren und Firewall-Umgebungen garantieren eine über 99-prozentige Verfügbarkeit und bilden einen wirksamen Schutz gegen unberechtigte Zugriffe.

Für die sekundenschnelle Verteilung der benötigten Kapazitäten ist die NetAachen als regionaler Anbieter für Telefon, Internet, TV und Mobilfunk zuständig. Das eigene Glasfasernetz, das auch die drei Rechenzentrums-Standorte miteinander verbindet, ist das Rückgrat für schnellste Verbindungen.

Die Vorteile einer Cloud-Lösung von NetAachen liegen auf der Hand: Neben der Sicherheit, der einfachen Handhabung und der mobilen Verfügbarkeit besteht jederzeit die Möglichkeit, das gewählte Produkt um weitere Benutzer und Speicherkapazitäten aufzustocken. "Für den Kunden lassen sich spezifische Dokumentenbereiche mit benutzerdefinierten Rechten anlegen", verweist Ralf Hausburg in diesem Zusammenhang auch gerne auf günstige Bundles mit weiteren NetAachen-Produkten (Mobilfunk, Festnetz, Internetstandleitungen etc.). Das aktuelle Frühjahrs-Angebot dazu: "Addieren Sie, dann subtrahieren wir!" Hausburg: "Mit jedem Baustein, den man bucht, reduzieren wir den Preis Schritt für Schritt!"

Weitere Infos zu den Cloud-Lösungen für Businesskunden von NetAachen gibt’s unter Telefon 0241-91852-80.

NA!? LOS! 23/04/2013
Volleyball: Mit Sebastian Gevert bleibt einer der besten Angreifer der Bundesliga bei evivo Düren.

Der Angreifer Nummer eins verlässt Düren. Aber er kommt wieder. Sebastian Gevert fliegt zurück in seine Heimat Chile, um sich dort auf die Saison mit der Nationalmannschaft seines Landes vorzubereiten. Im September kehrt der 24-Jährige an die Rur zurück. Gevert hat seinen Vertrag bei evivo Düren um zwei Jahre verlängert. "Ich fühle mich hier sehr wohl. Düren ist die erste Station, bei der ich mich ganz auf Volleyball konzentrieren kann." Vor seinem Wechsel nach Düren hatte der Linkshänder in Spanien und Portugal gespielt und miterlebt, wie es ist, wenn das Gehalt nur unregelmäßig gezahlt wird. Das Geld ist nicht der einzige Grund für Geverts Verbleib. Der Angreifer hatte besser dotierte Angebote und bleibt trotzdem, weil Wohlfühlfaktor und Perspektive seiner Meinung nach stimmen.

"Nach zwei Jahren Volleyball-Wanderschaft suche ich nach mehr Konstanz. Und die habe ich in Düren gefunden. Ich will längerfristig hier bleiben." Die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison stimmt ihn zuversichtlich. „Mit Ciaran McGovern (Zuspieler Nummer 1 der kanadischen Nationalmannschaft in der Weltliga, Anm. der Redaktion) haben wir einen starken Spielmacher verpflichtet. Ich denke, dass unser neues Team noch besser sein wird.“

Dürens Trainer Michael Mücke reagierte erfreut auf Geverts Vertragsverlängerung. "Sebastian hat eine gute Saison gespielt und sich unter den besten Angreifern der Liga etabliert. Das Positive an ihm ist, dass er sich noch weiter steigern wird. Das Potenzial dazu hat er. Und deswegen ist es sehr gut, dass er bei uns bleibt." Der Angreifer wird mit einem Monat Verspätung im September in die evivo-Saisonvorbereitung einsteigen. Die nächsten fünf Monate stehen im Zeichen der Nationalmannschaft Chiles, deren Kapitän Sebastian Gevert ist.

Auch Hauptsponsor NetAachen freut sich, dass mit Gevert ein Publikumsliebling, Leistungsträger und "emotionaler Leader" längerfristig an evivo gebunden werden konnte. Eine Kontraktverlängerung, die deutlich macht, dass der Volleyball-Standort Düren neben Spitzensport für Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit steht.

NA!? WAS? 18/04/2013
Frühlingsfest: Auch die Autoschau ist ins lange Wegberger "Power-Wochenende" eingebettet.

Autoausstellung, Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag und Modenschau, Büchermarkt sowie Atelier- und Literaturtage - mit einem Veranstaltungs-Quintett eröffnet die Wegberger "City" am kommenden Wochenende, 20./21. April, die lange herbeigesehnte Freiluftsaison. Zur 30. Autoausstellung präsentieren zwölf Händler aus der unmittelbaren Region insgesamt 20 verschiedene Fahrzeugmarken (Rathausplatz und Burgparkplatz). Am Sonntag schließt sich dann die Werbegemeinschaft mit einer Art "Frühlingserwachen" an. Die Geschäfte werden geöffnet haben, zudem sind "live on stage" drei Modenschauen mit den neuesten Trends für das Frühjahr und den Sommer geplant.

Vom Sportwagen über den Stadtflitzer bis hin zum Familien-Auto: Die von der HS-Woche mit freundlicher Unterstützung von NEW', NetAachen und der Kreissparkasse Heinsberg präsentierte Autoschau wird einmal mehr flammneue Modelle (ca. 200 Fahrzeuge) in den Fokus rücken. In diesem Jahr dürfen sich Autokäufer über einen möglichen "Zuschuss" in Höhe von 2.000 Euro freuen. Unter allen Besuchern der Schau, die an diesem Wochenende einen Wagen bei den anwesenden Händlern kaufen, wird dieser Betrag verlost.

Mode fürs Frühjahr und den Sommer wird im Rahmen des Frühlingsfestes am Sonntag um 11.30, 14 und 16 Uhr auf dem Laufsteg am Brunnen (Hauptstraße) von Moden Pimpertz, Mode Outfit, Domino Boutique, Optik Alberty und Tanja Jakobs Frisöre vorgestellt.

Das Wegberger "Power-Wochenende" bietet aber noch einiges mehr: 40 regionale und überregionale Antiquariaten beteiligen sich am 10. Wegberger Büchermarkt am Sonntag ab 11 Uhr in der Innenstadt. Die Bibliothek des Historischen Vereins im Obergeschoss der Wegberger Mühle (Rathausplatz 21) ist geöffnet.

Weitere Wegberger Veranstaltungstipps für das kommende Frühlingsfest-Wochenende (Gitarrenlegende Robben Ford mit Band im Forum; Lesung mit Christian Macharski aus seinem Dorfkrimi "Die Rache des Waschbären" in der Mühle, Literarisches Matinee im Café Hoffmann etc.) gibt's hier ...

Programm Frühlingsfest und Autoausstellung Wegberg

NA!? LOS! 16/04/2013
Spiel deines Lebens: Rührige "Ladies in Black" sorgten in Monschau für viele Glücksmomente.

Ein glattes 4:0 ist ein ganz und gar "untypisches" Ergebnis für ein Volleyball-Spiel. Und dennoch wurde am Sonntag in Monschau das Unmögliche möglich gemacht: Mit der einheimischen TuRa, den "Ladies in Black", dem Initiatoren-Duo NetAachen und Zeitungsverlag Aachen sowie dem bunt gemischten Publikum hatte das "Spiel deines Lebens" ausschließlich Gewinner. Demnach wird der klare "4-Satz-Sieg" auf ewig ein herausragendes Ereignis in der nunmehr fast 110-jährigen Geschichte des Turn- und Rasensportvereins (TuRa) bleiben. Oder um es mit den Worten von Laura Hilgers, Nummer 11 und Libera der Monschauer Volleyball-Mädels, zu sagen: "Es war einfach nur Hammer. Ich werde diesen Tag nie vergessen!" Für den großen Tag hatte die bestens harmonierende "TuRa-Familie" um Strippenzieher und Vereinschef Jörg Fricke an alles gedacht.

Von einer spontan einberufenen Müllsammel-Aktion rund um den Ort des Geschehens bis hin zu gelb-schwarzen und rot-weißen Luftballons und selbgemalten Willkommens-Schildern: Die Halle wurde im wahrsten Sinne des Wortes zum "Monschauer Volleyball-Tempel" ausstaffiert. Bereits bei der Aufbau-Aktion am Samstagnachmittag konnte man höchst eindrucksvoll miterleben, was so einen Verein wie die TuRa ausmacht: Da ließ sich keiner der zahlreichen Helfer lange bitten; jeder packte eifrig mit an, "schließlich geht es um unsere Mädels, die diesen besonderen Tag stets in Erinnerung behalten sollen!" Aufgrund der perfekten Planung wurde der Spieltag zu einer Art Selbstläufer. Die vorab aufgebauten Theken wurden noch schnell mit Kaffee und Kuchen, Schnitzel- und Frikadellen-Brötchen sowie Würstchen-Kesseln bestückt, so dass pünktlich zum Einlass alles angerichtet war: Herzlich willkommen in Monschau!

Die Mühen sollten sich lohnen: Pünktlich zum Spielbeginn war die Hauptschulhalle bis auf den letzten Platz gefüllt. Dank der "Beschallungs-Künste" von Thomas Banowski (Starlight Project, Monschau) und einem glänzend eingespielten Kommentatoren- bzw. Moderatoren-Duo André Schnitker ("Die Stimme der Ladies in Black") und Andreas Kreitz hätte die Stimmung nicht besser sein können.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten auch die Nachwuchs-Volleyballerinnen der 3. Mannschaft des TuRa - Zoe Liedtke ist mit 13 Jahren die Jüngste - ihre im Laufe der Woche nie zu bändigende Nervosität ein wenig in den Griff bekommen. Und dafür gab es einen guten Grund: Unwahrscheinlich rührig kümmerten sich die "Ladies in Black" um ihre Herausforderinnen, versorgten sie mit Tipps und bezogen sie wo es nur ging in ihr Aufwärmprogramm mit ein. Ein Glücksmoment reihte sich an den nächsten - die Monschauer Mädels hatten sichtlich Mühe, alle sich bietenden Eindrücke und Erlebnisse irgendwie zu verarbeiten.

Zum Sportlichen: Wie nicht anders zu erwarten war die blutjunge Truppe um das Trainer-Trio Simone Liedtke, Ulli Stollenwerk und Alina Jansen chancenlos, dennoch glangen in den ersten beiden Sätzen (8:25, 9:25) frenetisch bejubelte und respektable 17 Punkte. Danach wurden die Mannschaften gemischt und für Selina Stollenwerk, die die Bewerbung für die Aktion "Spiel deines Lebens" bei der NetAachen eingereicht hatte, ging in Erfüllung, was sie zuvor nie zu träumen gewagt hätte: Seite an Seite mit ihrem großen Vorbild Karolina Bednarova, die durch ihre enorme Angriffswucht über die Außenposition immer wieder für ein Raunen durch die dichtbesetzten Zuschauerreihen sorgte. Die gesunde Kräfteverteilung erfüllte  ihren Zweck: Die Sätze 3 und 4 verliefen ausgeglichen und boten richtig gute Ballwechsel. Dabei gelang es den echten "Ladies" immer wieder, ihre blutjungen Mitspielerinnen gekonnt in Szene zu setzen.

Eine bessere Visitenkarte hätten Anke Borowikow, Nikolina Kovacic, Barbara Dégi & Co. gar nicht abgeben können: Sympathisch, bestens gelaunt und für jeden auch noch so ausgefallenen Foto- und Autogrammwunsch offen - einfach toll, wie sich die "Ladies" bei ihrem Eifel-Gastspiel präsentierten. Und sogar ihre knallgelben Auswärtstrikots ließen sie in Monschau zurück - die tragen jetzt voller Stolz ihre wahrscheinlich größten Fans, die TuRa-Volleyballerinnen der 3. Mannschaft, die nächste Woche wieder - versorgt mit jeder Menge Profi-Tipps, aber wohl noch immer in "Trance" - in der Kreisliga ran müssen.

Sagten "wir" 4:0? Tatsächlich gab es sogar noch einen fünften "Volltreffer". Den landete der Integrative Kindergarten St. Ursula Monschau um Veronika Ullmann. 150 Euro war Achim Pröpper vom Monschauer Schloss-Café und Hotel Royal das mit allen Autogrammen der "Ladies" versehene Original-Trikot von Anke Borowikow wert. NetAachen verdoppelte den Erlös kurzerhand auf 300 Euro, so dass sich die St.-Ursula-Kinder in naher Zukunft über eine lohnende Investitionen freuen dürfen.

TuRa Monschau III: Pia Breidenich (3), Laura Hilgers (11), Marie-Ann Kreitz (1), Alina Pröpper (2), Zoe Liedtke (4), Anna Kutsch (5), Sophie Zehnpfennig (6), Carina Hilgers (8), Julia Esser (9), Greta Ortmanns (10), Sandra Schepers (12), Selina Stollenwerk (13) - Trainerinnen: Simone Liedtke, Ulli Stollenwerk, Alina Jansen

Ladies in Black: Lucy Wicks (2), Karen Lißon (3), Karine Muijlwijk (5), Kimika Rozier (9), Paulina Biranowska (11), Karolina Bednarova (13), Barbara Dégi (14), Nikolina Kovacic (15), Laura Weihenmaier (17) - zudem im Kader, aber verletzt: Angie Bland (1), Anke Borowikow (4) - Trainer: Stefan Falter

Schiedsrichterin: Sofie Winands
Linienrichter: Wolfgang Vankann, Edith Mertens


Stimmen zum Spiel:

André Schnitker, Hallensprecher der "Ladies in Black": "Das war ein echt schönes Event hier in Monschau, was mir unglaublich viel Freude bereitet hat. Ich kann nur sagen: Danke NetAachen, Danke TuRa Monschau. Ich komme jederzeit gerne wieder."

Karolina Bednarova, "Lady in Black": "Mir hat imponiert, mit welcher Herzlichkeit wir hier in Monschau empfangen worden sind. Und was kann es Schöneres geben, als den Menschen und dem Verein eine Freude zu machen. Wir haben uns super wohl gefühlt. Die TuRa-Mädels waren klasse und haben sich fantastisch geschlagen. Da sind ein paar echte Talente dabei."

Anke Borowikow, "Lady in Black": "Die Mädels waren unglaublich motiviert und hatten keine Angst. Wenn man bedenkt, wie jung sie doch noch sind - mein Respekt!"

Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen: "Das Spiel deines Lebens bei TuRa Monschau hat gezeigt, wozu Sport fähig ist. Im Anschluss an das Spiel schaute man ausschließlich in glückliche und strahlende Gesichter. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die dieses Event so net(t) gemacht haben."

Jörg Fricke, Vorsitzender des TuRa Monschau: "Es war ein rundum gelungener Volleyballnachmittag. Ich bin so stolz auf unsere Mädels, die jetzt wahrlich sagen können, das Spiel ihres Lebens gemacht zu haben. Vielen Dank an unsere viele Helferinnen und Helfer sowie an das Team von NetAachen und Zeitungsverlag, die uns diesen unvergesslichen Tag erst ermöglicht haben. Die 'Ladies in Black' waren klasse. Ich habe es als unglaublich sympathisch empfunden, wie sie alles so wunderbar mitgemacht und mitgestaltet haben. Ich bin immer noch dabei, alle Eindrücke zu verarbeiten."

Stefan Falter, Trainer "Ladies in Black": "Solche Events machen wir sehr gerne. Wenn man die strahlenden Augen der TuRa-Mädels sieht, war das eine tolle Idee, hierher zu kommen. Wir spielen ja in erster Linie gerne Volleyball und versuchen, die Freude an diesem tollen Sport weiterzugeben."

Dirk Heinhuis, Teammanager "Ladies in Black": "Diese Aktion schreit nach einer Wiederholung. Ich habe hier so viel schöne Momente miterleben dürfen, dass ich noch immer regelrecht 'geflasht' bin."

Markus Nelles, komm. Leiter Marketing Zeitungsverlag Aachen: "Eine rundum gelungene Aktion, die wir seitens des Zeitungsverlages sehr gerne unterstützt haben. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat sehr viel Spaß gemacht - von der Idee über die Planung und Vorbereitung bis hin zu einem wunderschönen Sonntagnachmittag in Monschau. NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider habe ich bereits signalisiert, dass wir bei einem ähnlichen Event im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei sind."

Selina Stollenwerk, Spielerin TuRa Monschau: "Wir sind sprachlos. Man kann das Gefühl überhaupt nicht beschreiben. Es hat unglaublichen Spaß gemacht!"

Laura Hilgers, Spielerin TuRa Monschau: "Es war einfach nur Hammer. Ich werde diesen Tag nie vergessen!"

NA!? LOS! 13/04/2013
Spiel deines Lebens: Alles ist liebevoll vorbereitet - das letzte "Update" zum großen TuRa-Tag.

André Schnitker bekam am heutigen Samstagnachmittag schon mal einen Vorgeschmack auf das, was die "Ladies in Black" morgen erwartet: (Eifeler) Gastfreundschaft in Vollendung! "Ich habe mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt", so der Hallensprecher des bundesweit geschätzten Hexenkessels von der Neuköllner Straße: "Hier packen alle mit an. Ich bin mir tausendprozentig sicher, dass es ein tolles Volleyball-Fest wird - mit einem bereits feststehenden Sieger: TuRa Monschau!" Und tatsächlich: Der Verein ist für einen der größten Tage der nunmehr fast 110-jährigen Vereinsgeschichte bestens gewappnet. Das Interesse ist riesengroß. "Wir hoffen auf eine volle Halle und eine entsprechend fantastische Stimmung", so TuRa-Vorsitzender Jörg Fricke, sozusagen der "Strippenzieher" im vielköpfigen Organisationsteam.

NA!? war auch vor Ort und hat als besonderen Service noch einmal alles Wissenswerte zum "Spiel deines Lebens" zusammengefasst. Einlass in die Sporthalle der Hauptschule (Walter-Scheibler-Straße/Haag) ist bereits ab 13 Uhr (Einspielen der Teams ab 14 Uhr, Spielbeginn: 15 Uhr). Das angrenzende Schulzentrum bietet mit seinen Stellplätzen und Pausenhöfen genügend Parkfläche. Dennoch sollte man möglichst früh anreisen, schließlich bietet sich bei dem angekündigten Frühlingswetter ein Spaziergang zur Halle doch regelrecht an.

Der Halleneingang wird entsprechend ausstaffiert sein. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen lediglich 2 Euro. Wer dem Turn- und Rasensportverein (TuRa) noch eine zusätzliche Förderung zukommen lassen will - kein Problem: Am Eingang wird ein "Spendenschweinchen" zugunsten der Jugendarbeit stehen. Selbstverständlich wird auch für den kleinen Hunger zwischen den Sätzen bestens gesorgt sein: Neben der gesamten Palette an Kaltgetränken werden Kaffee und Kuchen, heiße Würstchen sowie Schnitzel- und Frikadellen-Brötchen zu familienfreundlichen Preisen bereit gehalten.

Hallensprecher André Schnitker, der in einem Aachener Fanbus anreisen wird, wird derweil für professionelle Rahmenbedingungen sorgen. Beim "Soundcheck" mit Thomas Banowski (Starlight Project, Monschau) stellte ihm NA!? auch seinen zumoderierenden Kollegen von Monschauer Seite vor: Während André Schnitker mit fachkundigen Kommentaren, Interviews und allem Wissenswerten rund ums Spiel echtes Bundesliga-Flair "versprühen" wird, hält Andreas Kreitz sämtliche TuRa-Fakten bereit. Nur soviel: Die beiden harmonieren prächtig!

Zum Sportlichen: In den ersten beiden Sätzen werden die TuRa-III-Mädels mit der Unterstützung des Publikums alles daran setzen, den "Ladies" ein paar Punkte abzutrotzen - getreu dem Motto: Kreisliga trifft Bundesliga. Für die Sätze 3 und 4 werden sich dann Trainer Stefan Falter (Ladies in Black) und seine Kolleginnen Simone Wäser-Liedtke und Ulrike Stollenwerk kurzschließen und gemischte Teams aufs Feld schicken.

Nach dem Spiel ist dann vor dem "Familienfest": Die "Ladies in Black" wollen in ungezwungener Atmosphäre für alle Autogramm- und Fotowünsche (u.a. wird auch Profifotograf Andreas Steindl in der Halle sein) zur Verfügung stehen. Zudem hat Teammanager Dirk Heinhuis der NetAachen bzw. TuRa Monschau ein mit allen Unterschriften versehenes Original-Trikot zukommen lassen, dass im Laufe der Veranstaltung zugunsten des Integrativen Kindergartens St. Ursula Monschau versteigert wird.

Bleibt zu hoffen, dass "Spiel-Gewinnerin" Selina Stollenwerk, Pia Breidenich, Carina Hilgers, Julia Esser, Sandra Schepers, Marie-Ann Kreitz, Sophie Zehnpfennig, Zoe Liedtke, Anna Kutsch, Laura Hilgers, Greta Ortmanns und Alina Pröpper heute Nacht trotz aller Nervosität gut schlafen können, denn: Morgen haben die Kreisliga-Volleyballerinnen der 3. TuRa-Mannschaft das "Spiel ihres Lebens" und eine Menge Leute werden live dabei sein. Wir freuen uns und drücken die Daumen!

NA!? FEIN! 11/04/2013
Klenkes: Aachener Bierspezialität von Karl-Heinz Mannich verspricht "würziges Geschmackserlebnis".

Biere mit Lokalkolorit werden immer beliebter. Ein Trend, dem der in Alsdorf lebende Unternehmer Karl-Heinz Mannich mit dem "Oecher Klenkes", einer dunkel-würzigen Variante mit überdurchschnittlich hohem Alkoholgehalt (5,3 statt herkömmlich 4,8 Prozent), Rechnung trägt. Der Mann kommt durchaus vom Fach: Mit der (Hochdruck-)Reinigung und Restauration von Edelstahl-Bierfässern hat sich der 64-jährige als "General Manager" der in Baesweiler ansässigen Firma "KSM - Keg-Service Mannich" weltweit einen Namen gemacht. Da passt es doch nur allzu gut ins Bild, sich jetzt auch dem "Innenleben", sprich der hohen Braukunst, anzunehmen.

An den fein säuberlich gestapelten Bierfässern ist der "Keg-Service Mannich" (engl. keg = kleines Fass) im Industriegebiet von Baesweiler schnell ausfindig zu machen. Pro Tag werden hier rund 1000 Fässer durch eine Reparaturstraße geschickt und überarbeitet, um danach "wie neu" wieder auf den Markt geschickt zu werden. Patenteigner ist Karl-Heinz Mannich, der dem weltweit florierenden Handel mit hockdruckgereinigten und generalüberholten Bierfässern seinen Stempel aufgedrückt hat.

Mit der geschäftsbedingten Übernahme der Nassauischen Privatbrauerei GmbH im rheinland-pfälzischen Hahnstätten war der Weg zum eigenen Gerstensaft schnell vorgezeichnet. Als bekennender Freund der experimentierfreudigen belgischen Braukunst schwebte Mannich schon immer ein "eigenes Bier" vor, das sich von den handelsüblichen Standard-Pils-Sorten deutlich abgrenzen sollte. Das mit geröstetem Malz und nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraute "Klenkes" hat Mannich als "ein Bier wie Aachen" ausgemacht: "Es ist dunkel-würzig und nicht zu stark gehopft!" Dass der Alkoholgehalt ein wenig höher ausfällt als etwa bei einem herkömmlichen Pils oder Kölsch, hat einen einfachen Grund. "Der Alkohol im Bier ist ein Geschmacksträger", erklärt Mannich. Demnach könne ein Alkoholfreies auch nie den Charakter eines Bieres mit Alkohol haben.

Mannich will in Kürze noch vier weitere auf die Region zugeschnittene Biere auf den Markt bringen. "Mich hat's jetzt richtig gepackt, zumal die Klenkes-Resonanz aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis durchweg positiv ist", so Mannich. Erhältlich ist die neue Öcher Bierspezialität unter anderem in den Shops der Shell-Tankstellen in Baesweiler und Herzogenrath sowie im Getränkemarkt "Durstlöscher" (Kasernenstraße 16) in Aachen.

Neben Kästen werden zum Probieren auch Viererträger und Geschenkboxen mit Original-Glas angeboten. Dazu gibt's eine dekorative Erläuterung zum Namensgeber: Der Klenkes ist Erkennungszeichen von Aachenern und Gruß untereinander. Es handelt sich um den emporgestreckten kleinen Finger der rechten Hand. Seit 1970 erinnert ein Denkmal des Aachener Bildhauers Hubert Löneke am Holzgraben an den Klenkes.

Aachen war für seine Tuchindustrie und daurch auch für seine Nadelfabriken bekannt. Die Arbeiter, meist Kinder, benutzten zum Aussortieren der Nadeln ihren rechten kleinen Finger. Diese Tätigkeit, das "Ausklinken" der fehlerhaften nadeln am Band, führte bei den Menschen zu Fehlstellungen und Wuchsfehlern des kleinen Fingers. Daher konnten sich Aachener in der Ferne auch ohne Worte oft am missgebildeten kleinen Finger erkennen. Im Laufe der Zeit verlor die Tuchindustrie immer mehr ihre vorherrschende Rolle im Raum Aachen. Aber das Wahrzeichen des Klenkes blieb.

NA!? LOS! 09/04/2013
Volleyball: Leidenschaftliche Fans - DVL spricht sich für Verbleib der "Ladies" in der Eliteliga aus.

Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat sich in seiner jüngsten Sitzung für den Verbleib des Absteigers Alemannia Aachen im Oberhaus der Frauen ausgesprochen. Damit reagierten die Funktionäre auf die Tatsache, dass kein aufstiegsberechtigtes Frauen-Team der 2. Ligen einen entsprechenden Lizenzantrag gestellt hat. Last but not least dürften aber auch "eigene Interessen" mitentscheidend gewesen sein, schließlich steht der "Hexenkessel Neuköllner Straße" der Liga immer wieder aufs Neue gut zu Gesicht.

"Aachen ist ein Traditionsstandort der Frauenliga mit einem leidenschaftlichen Volleyballpublikum", so Vorsitzender Michael Evers in einer offiziellen Pressemitteilung der Deutschen Volleyball-Liga. Der stimmungsgeladene "Hexenkessel" in der Neuköllner Straße sucht unter besonderer Berücksichtigung des Fairplay-Gedankens ligaweit seinesgleichen. Sämtliche Gastvereine sprachen unisono von einer "grandiosen Gastfreundschaft und einer fantastischen Stimmung" und tragen demnach die DVL-Entscheidung "Pro Aachen" mit.

Der Liga-Verbleib ist damit aber längst noch nicht in trockenen Tüchern. Nächste Etappe im Lizenzierungsverfahren ist der 15. April (ein Tag nach dem "Spiel deines Lebens" in Monschau). Bis dahin müssen die Vereine ihre Unterlagen zur wirtschaftlichen Lizenzierung bei der von der DVL beauftragten unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eingereicht haben. Die Lizenzvergabe findet schließlich nach dem 1. August statt, wenn auch die Lizenzierung der Spieler und Trainer sowie die Erfüllung aller finaziellen Pflichten nachgewiesen wurden.


Die Lizenzanträge für die 1. Bundesligen im Überblick:

Frauen: Schweriner SC, Rote Raben Vilsbiburg, Dresdner SC, VC Wiesbaden, Allianz MTV Stuttgart, USC Münster, VT Aurubis Hamburg, SC Potsdam, Köpenicker SC Berlin, VfB Suhl, Alemannia Aachen (alle bestätigt)

Männer: Berlin Recycling Volleys, Generali Haching, VfB Friedrichshafen, TV Ingersoll Bühl, Moerser SC, evivo Düren, CV Mitteldeutschland, TV Rottenburg, Netzhoppers KW-Bestensee, VC Dresden, RWE Volleys Bottrop, VSG Coburg/Grub (alle bestätigt)

NA!? WER? 09/04/2013
Karneval: In der neuen Session wird Bernd I. den kaiserstädtischen Narren-Thron besteigen.

Das bis dato bestgehütetste Geheimnis der Kaiserstadt ist gelüftet: In der kommenden Session 2013/2014 wird Bernd Marx als oberster Narrenherrscher der Öcher das Zepter führen. Der Elferrat des Aachener Karnevalsvereins gegr. 1859 e.V. (AKV) hat entschieden, Bernd (I.) zur designierten Tollität der Stadt Aachen zu küren.

Bernd Marx, jecke vier Mal elf Jahre jung, ist verheiratet (Dagmar) und Vater zweier Söhne (Julius 4 und Lionel 2). Den meisten Aachenern ist er als Trainer und Choreograf der bundesweit erfolgreichen Schautanzgruppe "Friends of Fantasy" der Karnevals-Gesellschaft (KG) Horbacher Freunde bekannt. "Wir sind überzeugt, dass wir mit  Bernd Marx eine hervorragende Wahl getroffen haben", so AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil: „Mit seinem Hofstaat wird er die Öcher mit einer grandiosen Mischung aus traditionellem Karneval und Tanz begeistern!"

"Janz jeck op Kejser Karl än Karneval danzt Oche met os Maskenball" lautet in Anlehnung an das bevorstehende Karlsjahr das Motto der neuen Session. Auch das Thema Maskenball spiegelt sinnbildlich die Vielfältigkeit des Programms wider. Eine ausgewoge "Hofstaat-Mischung", die sowohl aus "jecken" Urgesteinen als auch Neulingen im organisierten Karneval besteht, verspricht viel frischen Wind für die kommende Session. "Der Tanz wird mit Sicherheit eine große Rolle während meiner Session spielen," verriet Bernd I. bei seiner Vorstellung: „Wir werden auch Schulen besuchen, um im Rahmen des Sportunterrichts die Jugend für den Karneval zu begeistern - und das nicht nur in tänzerischer Hinsicht." Proklamiert wird der neue Prinz am 11. Januar 2014.

NA!? LOS! 08/04/2013
Alemannia: Tribünenkarten fürs erste "Abstiegsendspiel" gegen den FC Hansa Rostock zu gewinnen.

Der sportliche Überlebenskampf der Alemannia in Liga 3 geht in die entscheidende Phase. Durch den vom Deutschen Fußball-Bund verhängten 2-Punkte-Abzug (falsche Angaben zur Finanzsituation im Lizenzantrag Frühjahr/Sommer 2012) hat sich die ohnehin schon prekäre Lage weiter zugespitzt: Der sich aufopferungsvoll gegen den Abstieg stemmenden Truppe um Coach René van Eck bieten sich "nur" noch sieben Gelegenheiten, das Punktekonto entscheidend aufzupeppen. Demnach zählt im ersten "Abstiegsendspiel" am Freitag, 12. April, Anstoß um 19 Uhr auf dem TIVOLI, gegen den FC Hansa Rostock nur ein "Dreier".

Nach fünf Niederlagen in Serie kam die Alemannia am Freitagabend zu einem verdienten Punktgewinn beim ebenfalls abstiegsbedrohten SV Darmstadt 98 (0:0). Das "Lebenszeichen vom Böllenfalltor" schürt neue Zuversicht, doch noch mal alle Kräfte mobilisieren zu können, um das schier Unmögliche mit einem finalen Kraftakt "einzutüten".

"Wir wissen, wie schwierig es wird. Aber es ist machbar mit dieser Mannschaft", wird Sportdirektor Uwe Scherr in den Aachener Nachrichten (AN) zitiert. Kurzum: Der Glaube an den Klassenerhalt ist immer noch da - mit Sicherheit auch ein Verdienst von René van Eck, der stoisch wie ein "Fels in der Brandung" zu seinem dezimierten Kader steht.

Drei Heimspielen (Rostock, Heidenheim, VfB Stuttgart II) stehen noch vier Auswärtsbegegnungen (Erfurt, Wehen, Halle, Osnabrück) gegenüber. 14 von möglichen 21 Punkten, so eine Hochrechnung von Uwe Scherr, sollten es noch sein, um zum Saisonultimo über dem Strich zu stehen. Derzeit rangiert die Alemannia mit 26 Punkten aus 31 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mit einem Erfolg gegen Rostock könnte man allerdings wieder zum rettenden Ufer aufschließen: Stuttgarter Kickers (31 Spiele/28 Punkte), Darmstadt 98 (31/30), RW Erfurt (29/32). Und schließlich hat sich auch der kommende Gegner Hansa Rostock (31/34) noch nicht aller Sorgen entledigt.

Die Alemannia braucht "unsere" Unterstützung! Für das Heimspiel gegen Hansa Rostock am Freitag, 12. April, 19 Uhr, verlost NetAachen einmal mehr 2 x 2 Tribünenkarten. Mitmachen ist ganz einfach: E-Mail an (bitte unbedingt Telefonnummer mit angeben) und mit ein bisschen Fortuna zwei Tickets gewinnen. Mailschluss ist am Mittwoch, 10. April, 12 Uhr. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

NA!? wünscht "vööl Jlöck"!

NA!? WAS? 05/04/2013
Autoschau: Familienfreundliches Rahmenprogramm am 6./7. April in der Hückelhovener "City".

Noch nichts vor am Wochenende? Dann könnte doch die nunmehr 31. Autoausstellung in der Hückelhovener Innenstadt von Interesse sein. Am Samstag und Sonntag, 6./7. April, jeweils von 11 - 18 Uhr, präsentieren die Autohändler der Region wieder unzählige schicke Neuwagen 18 verschiedener Hersteller und informieren rund um das Thema "Mobilität". Last but not least kommen auch die Zweiradfreunde beim Angebot der neuesten Fahrrad- und Rollertechnik auf ihre Kosten. Umrahmt wird die Autoschau durch ein familienfreundliches Rahmenprogramm - unter anderem wird eine Profischminkerin für bunte und fantasievolle Kindergesichter sorgen.

Bewährt hat sich die "Hückelhovener Käuferprämie": In diesem Jahr dürfen sich die Autohändler über einen indirekten "Zuschuss" von 3.000 Euro freuen. Unter allen Besuchern der Autoschau, die an diesem Wochenende einen Neuwagen bei einem der teilnehmenden Händler erstehen, wird dieser Betrag verlost. Präsentiert wird die 31. Hückelhovener Autoausstellung von der HS-Woche mit freundlicher Unterstützung der Stadt Hückelhoven, NEW', NetAachen und der Kreissparkasse Heinsberg. Am Stand der HS-Woche kann man sich über das Lieblingsthema der Deutschen - wenn es mal nicht ums Auto geht - informieren: Die angesagtesten Urlaubsziele des kommenden Sommers.

NA!? WAS? 05/04/2013
Engel-Lauf: Jetzt mit dem Outdoor-Training für die "10-Kilometer-Benefiz-Runde" starten.

Ausreden zählen nicht mehr! Mit dem Frühling (irgendwann muss er ja kommen) und den ersten wärmenden Sonnenstrahlen ist es an der Zeit, persönlichen Fitnesszielen wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Alarmierend dabei: Im Durchschnitt laufen oder gehen wir nur zirka 500 Meter pro Tag. Dennoch liegt es in der Natur der Dinge, dass unser Körper fürs Laufen geschaffen ist. Mit etwas Übung kehrt die Ausdauer schnell zurück. Schon nach kurzer Zeit stellt sich ein gutes Gefühl nach der Bewegung an der frischen Luft ein. Der 4. Aachener-Engel-Lauf kommt da wie gerufen, denn bis zum Startschuss am Sonntag, 12. Mai, 11 Uhr, sind es noch gut fünf Wochen. Wenn das mal kein lohnendes Ziel ist: Sofort ins "Outdoor-Training" einsteigen, um dann ruhigen Gewissens den Hauptlauf über 10 Kilometer durch den Brander Wald angehen zu können.

Neben ambitionierten Leistungssportlern sind im auf 800 Teilnehmer limitierten Starterfeld auch wieder Hobbyläufer und "Freunde der aktiven Hilfe" dazu eingeladen, ihr schweißtreibendes Engagement in den Dienst der guten Sache zu stellen. Der gesamte Erlös wird nämlich einmal mehr für die sportliche Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher eingesetzt.

Gestartet wird der 4. Aachener-Engel-Lauf um 11 Uhr auf dem Sportplatz des FC Germania Freund (Start & Ziel: Birkenstraße 40, 52078 Aachen-Brand). Die Strecke mit 135 anspruchsvollen aber machbaren Höhenmetern liegt im Areal der Bundeswehr und wird mit Kilometer-Punkten und Wegweisern gekennzeichnet. Notarzt Marcus Wainwright, der Malteser Hilfsdienst, zahlreiche Streckenposten und zwei Verpflegungsstände gewährleisten ein Höchstmaß an Betreuung und Sicherheit. Der Lauf findet ausschließlich auf befestigten Waldwegen in sehr schöner Umgebung und interessanter Kulisse statt.

Dank der Sponsoren der Aachener Engel e.V. können wieder attraktive Preise und Siegprämien vergeben werden. Die Ergebnisse des 10-km-Hauptlaufs fließen automatisch in die Rur-Eifel-Volkslauf-Cup-Wertung ein. Neben einem bunten Rahmenprogramm mit Muttertagsspecial werden noch zwei zusätzliche Läufe gestartet: Der Kidsrun über 1,9 Kilometer um 12.30 Uhr und der Bambini-Lauf über 850 Meter um 12.45 Uhr. Zum Hauptlauf über 10 Kilomter sind auch Walker herzlich willkommen.

Das Startgeld für den Hauptlauf beträgt 5 Euro (bis 30. April) und wird uneingeschränkt für den guten Zweck eingesetzt. Nachmeldungen (10 Euro) sind noch bis 10 Uhr am Veranstaltungstag möglich; Kidsrun und Bambinilauf frei. Weitere Infos und Anmeldungen: Aachener Engel e.V., Borngasse 43, 52064 Aachen, Telefon 0241-99005566, www.aachener-engel.de


Der Verein Aachener Engel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, schwer kranken und unverschuldet in Not geratenen Aachener Mitbürgern schnell und unbürokratisch zu helfen. "Darüber hinaus wollen wir die Jugend von Aachen fördern und - falls nötig - auf den richtigen Weg bringen“, so Vorsitzender Martin Lücker: "Schließlich ist die Aachener Jugend unsere Zukunft!" Seit der Gründung im Jahr 2005 konnten die "Aachener Engel" vielen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. "Wir begleiten schwer kranke Patienten, helfen bei unverschuldeter finanzieller Not und bieten Informationen und hilfreiche Kontakte", weiß Engel-Initiator Lücker eine mitgliederstarke Truppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer hinter sich.

Finanziert wird die Hilfe durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Sponsoren und dem Erlös aus Veranstaltungen. "Dank einer Vielzahl von namhaften Sportlern, Politikern und Firmen, die unseren Verein unterstützen, ist es uns möglich, vielen hilfsbedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen", so Lücker abschließend.

www.aachener-engel.de
www.engeltutor.de

NA!? LOS! 03/04/2013
Spiel deines Lebens: TuRa Monschau und die Eifel freuen sich auf die "Ladies in Black".

Das Spiel deines Lebens: Für Pia Breidenich, Carina Hilgers, Julia Esser, Sandra Schepers, Marie-Ann Kreitz, Sophia Zehnpfennig, Zoe Liedtke, Selina Stollenwerk, Anna Kutsch, Laura Hilgers, Greta Ortmanns und Alina Pröpper steht es unmittelbar bevor. Die Kreisliga-Volleyballerinnen der 3. Mannschaft des Turn- und Rasensportvereins (TuRa) Monschau erwarten am Sonntag, 14. April, 15 Uhr, keine Geringeren als Anke Borowikow, Karolina Bednarova, Nikolina Kovacic & Co. zum "Pflichtspiel" in der Sporthalle der Hauptschule Monschau (Walter-Scheibler-Straße). Das nicht alltägliche Kräftemessen ist nämlich der letzte offizielle Auftritt der „Ladies in Black“ in der Saison 2012/2013 - demnach reist das Team von Cheftrainer Stefan Falter in kompletter Besetzung an.

"Die Spannung steigt täglich", verspürt Selina Stollenwerk, die dem Aufruf der NetAachen und des Zeitungsverlages Aachen zum "Spiel deines Lebens" mit einer höchst originellen Bewerbung gefolgt war (wir berichteten), ein "zunehmendes Kribbeln je näher es auf den Spieltag zugeht". Gemeinsam mit ihrem großen Idol Karolina Bednarova auf einem (Volleyball-)Feld - davon hätte Selina vor ein paar Wochen noch nicht einmal zu träumen gewagt.

Bis zum großen Tag können sich die TuRa-Mädels, sozusagen die U18 der Volleyball-Abteilung, ein wenig ablenken, schließlich will so ein "Spiel deines Lebens" einen entsprechenden Rahmen haben. Und wie es in der Eifel gang und gäbe ist, ziehen bei der TuRa alle an einem Strang. „Sämtliche zur Verfügung stehende Kräfte sind eingespannt und so haben wir schon bei den Vorbereitungen eine Menge Spaß“, weiß Vorsitzender Jörg Fricke zu berichten: „Der 14. April 2013 wird auf jeden Fall einen herausragenden Platz in unserer Vereinschronik einnehmen.“

Beim jüngsten Organisations-Treffen war auch NA!? mit von der Partie: Wie ist der Stand der Dinge und in welchen Bereichen ist noch etwas Unterstützung von Nöten? Ein Fazit ist schnell gezogen: Die Planungen laufen auf Hochtouren und in punkto unkomplizierter Absprachen und Hilfestellungen funktioniert alles wie am Schnürchen.

Zu den Fakten: Einlass in die Sporthalle der Hauptschule Monschau ist bereits ab 13 Uhr. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen lediglich 2 Euro. Wer dem TuRa noch eine zusätzliche Förderung zukommen lassen möchte - kein Problem: Am Eingang wird ein "Spendenschweinchen" zugunsten der Jugendarbeit bereit stehen. Für das leibliche Wohl der zahlreich erwarteten Volleyballfans wird bestens gesorgt sein. An mehreren Catering-Ständen bietet der Verein in Eigenregie Kaffee und Kuchen, Würstchen und Kaltgetränke zu familienfreundlichen Preisen an.

Für professionelle Rahmenbedingungen wird der von den „Ladies“ mitgebrachte Hallensprecher André Schnitker sorgen. In gekonnter Manier wird er die Zuschauer mit fachkundigen Kommentaren, Interviews und allem Wissenswerten rund um das Spiel versorgen. Fest steht zudem, dass die „Ladies“ nach Spielende sämtliche Autogramm- und Fotowünsche erfüllen möchten. Trifft sich gut, denn zum letzten Saisonauftritt müssen alle Kärtchen und Poster raus.

Weitere Programmpunkte , Aktionen und Überraschungen sind in Planung und werden rechtzeitig vor dem "Spiel deines Lebens" auf www.na.de bereit gestellt.

Die "Ladies in Black" freuen sich auf ein "Heimspiel" in Monschau und hoffen weiterhin auf Erstliga-Volleyball in Aachen. Gute Nachrichten gibt's justament heute von der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). Wie erwartet und erhofft hat keiner der potentiell berechtigten Zweitliga-Aufsteiger einen Antrag auf eine Lizenz für die 1. Bundesliga gestellt. Die Lizenzanträge im Überblick: Schweriner SC, Roten Raben Vilsbiburg, Dresdner SC, VC Wiesbaden, Allianz MTV Stuttgart, USC Münster, VT Aurubis Hamburg, SC Potsdam, Köpenicker SC Berlin, VfB Suhl und Alemannia Aachen.

www.tura-monschau.de

NA!? FEIN! 28/03/2013
Goldhase: Schokoladenikone von Lindt & Sprüngli trägt das Gütesiegel "os Oche" in alle Welt.

In ein paar Tagen ist Ostern. Bis dahin wird er noch zigtausendfach über die Ladentheken "springen": Der Goldhase des eidgenössischen Traditionsunternehmens Lindt. Wer die süße Schokoladenikone aber ganz genau anschaut, stellt fest: Der Hase ist gar kein Schweizer, vielmehr trägt er das Gütesiegel "os Oche". 

Seit über 60 Jahren ist der Goldhase mit dem hell klingenden Glöckchen ein Synonym für Ostern und trägt die kaiserstädtischen Qualitätsstandards in alle Welt hinaus. Allerdings betreibt Lindt keinerlei Etikettenschwindel, da auf jedem Produkt ganz exakt draufsteht, wo es produziert wurde. Goldhasen, wie auch Küken, Lämmer und neuerdings auch bunte Hennen aus Schokolade werden seit jeher in den "Chocoladefabriken GmbH" in der Aachener Süsterfeldstraße 130 hergestellt. 

1950 erblickte der erste Goldhase von Lindt das Licht der Welt. Er hieß damals "Schneehase" und trug schon ein kleines Metallglöckchen um den Hals. Bereits zwei Jahre später löste ihn der heutige Goldhase ab: aus feinster "Lindt-Chocolade", die auf der Zunge zergeht. Auch der neue Hase trug von Anfang an ein kleines Glöckchen am roten Band. Über die Jahrzehnte ist dieses Glöckchen zum unverwechselbaren Erkennungszeichen des Goldhasen von Lindt geworden. Jedes einzelne wird von Hand um den Hals des schokoladigen Kulthasens gelegt - vom niedlichen 50-Gramm-Häschen bis zum 1-Kilogramm-Prachtstück. Genauso hell tönen auch die Glöckchen zweier weiterer Hasen: am braunen Band für Liebhaber zartbitterer Schokolade und am cremefarbenen Band als Erkennungszeichen für den Hasen mit weißer Schokolade.

NA!? hat den "Maîtres Chocolatiers" einmal über die Schulter geschaut: Zunächst werden in der berühmten Conche feinstens vermahlene Kakaobohnen mit anderen erlesenen Zutaten zu zartschmelzender Schokolade verrührt: "Chocolat fondant" - erfunden von Rodolphe Lindt im Jahre 1879. Eine Maschine gießt nun jeweils 100 Gramm noch flüssiger Schokolade in eine Hälfte der Hasenform. Dann wird die andere Seite des Hasenkörpers sorgfältig darauf gelegt und die Form fest verschlossen. In einem ausgeklügelten Verfahren wird der Hase so lange vorsichtig gedreht und gewendet, bis sich die Schokolade gleichmäßig verteilt hat. Dabei darf sie nirgends zu dünn oder zu dick werden. Anschließend kühlt die Masse in der sich weiterhin drehenden Form langsam ab, bis sie völlig erstarrt ist. Dieses Herstellungsverfahren dauert für jeden einzelnen Goldhasen rund 45 Minuten. Während des Abkühlens bildet die enthaltene Kakaobutter feinste Kristalle und zieht sich dabei ein wenig zusammen. So lässt sich der Hase ganz leicht der Form entnehmen.

Nun ist es Zeit für die Hülle des Hasen. Unverkennbar bei allen Größen ist die golden schimmernde Folie, der der Goldhase seinen Namen verdankt. Beim 500-Gramm- und 1000-Gramm-Goldhasen ist das ganze Geschick des Aachener Lindt-Kompetenzteams gefragt: Mit flinken Händen und gekonnten Griffen wird die goldene Folie um jeden einzelnen Hasen gelegt und mit Glacéhandschuhen sorgfältig glatt gestrichen. Schließlich wird sie liebevoll poliert, damit keine Fältchen zurückbleiben. Zu guter Letzt, wenn die Folie wie eine zweite Haut sitzt, bekommen die Goldhasen einzeln und von Hand ihr Erkennungszeichen umgehängt: das Glöckchen am roten, braunen oder cremefarbenen Band.

Manch fertigem Hasen wird das Glöckchen jedoch schon abgenommen, bevor er das Werk verlässt. Allerdings für eine gute Sache: für die Qualität. Regelmäßig wird ein Hase aus der Produktion geholt und von speziell geschulten "Maîtres Chocolatiers" begutachtet. "Wenn Schokolade perfekt temperiert ist und richtig kristallisiert, entsteht dieses typische Geräusch, sobald man sie bricht", gerät auch der Aachener Lindt-Geschäftsführer Dr. Adalbert Lechner regelrecht ins Schwärmen. Er nimmt den Goldhasen bei den Ohren und bricht diese mit einem vollen Knacken ab. Ein herrlicher Klang für alle Schokoladenfans weltweit!

Für Lechner ist der Goldhase ein einmaliger Imageträger. Von Aachen aus werden die Schokoladenikonen in 60 Länder geliefert. An Ostern findet man sie in Australien genauso wie in Frankreich und Italien. Rund 125 Millionen Stück werden jedes Jahr weltweit "geknackt". 

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